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Eishockey

Juniors enteilen der Konkurrenz

Red-Bull-Farmteam gewann auch das vierte Match in der Qualigruppe der Alps Hockey League.

Die Jungbullen (im Bild Pontus Englund) sind auf dem besten Weg ins Play-off.  SN/gepa pictures/ patrick steiner
Die Jungbullen (im Bild Pontus Englund) sind auf dem besten Weg ins Play-off.

Den direkten Einzug ins Play-off der Alps Hockey League (AHL) haben die Red Bull Juniors zwar knapp verpasst. Das scheint die Salzburger aber erst so richtig angestachelt und motiviert zu haben. Denn in der Qualifikationsrunde, in der nur den Gruppensiegern ein Ticket fürs Play-off winkt, eilen sie seitdem von Sieg zu Sieg. Am Donnerstag gewannen die Juniors auch ihr viertes Gruppenspiel und liegen nach dem 5:2-Heimsieg (2:1, 2:0, 1:1) über Gröden bereits sechs Punkte vor den besten Verfolgern auf Platz eins.

Dabei ließen sich die Jungbullen auch von einer immer länger werdenden Verletztenliste nicht bremsen. Neben den Langzeitausfällen Tim Harnisch und Kilian Zündel fehlten gegen Gröden auch die beiden Stürmer Aatu Luusuaniemi und Julian Klöckl sowie Goalie Nico Wieser, für den ein im Training erlittener Bändereinriss im Sprunggelenk das Saisonaus bedeutet.

Im Tor sprang der erst 19-jährige Austro-Finne Mauritz Merra ein, der seine Sache ausgezeichnet machte und sich nur zwei Mal geschlagen geben musste. Beim Gegentreffer zum 1:1 bezwang ihn der 148-fache EBEL-Stürmer Viktor Schweizer nach einem schönen Solo, beim 2:4 wurde der Puck mehrmals abgefälscht, bevor er im Red-Bull-Tor landete.

"Ich habe versucht, mich voll und ganz auf meine Leistung zu konzentrieren. Die gute Arbeit meiner Vorderleute hat mir das sehr erleichtert", meinte Merra. Für Salzburg trafen Robert Arrak (9., 60./EN), Pontus Englund (13./PP), Samuel Witting (33.) und Aljaz Predan (38.).

Weniger gut konnten die Zeller Eisbären die Ausfälle von Tomi Wilenius, Bene Wohlfahrt, Tobias Dinhopel und Tobias Dilsky kompensieren. Zwar gelang es den Pinzgauern auswärts gegen die Fassa Falcons einen frühen 0:1-Rückstand in eine 2:1-Führung zu verwandeln. Im zweiten Drittel zogen die Italiener aber auf 4:2 davon. Mehr als das Tor zum 3:4-Endstand (2:1, 0:3, 1:0) wollte den Zellern danach nicht mehr gelingen. Fassa baute damit seine Führung in der Qualigruppe B weiter aus, die Eisbären liegen abgeschlagen auf Rang drei.

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