Eishockey

Zeller Eisbären verlieren gegen den Spitzenreiter mit 1:3

Die Pustertal Wölfe entführten am Samstag drei Punkte aus dem Pinzgau. Die Red Bull Juniors tankten mit einem 3:1-Sieg in Kitzbühel Selbstvertrauen.

Zell am See machte es dem Tabellenführer so schwer wie möglich. SN/ekz/rohal
Zell am See machte es dem Tabellenführer so schwer wie möglich.

Nichts zu holen gab es für die Zeller Eisbären im Heimspiel gegen AHL-Spitzenreiter Pustertal Wölfe. Die Italiener gingen durch einen Fernschuss bereits nach vier Minuten in Führung. Die Pinzgauer nutzten nur wenig später ein doppeltes Powerplay zum Ausgleich durch Tomi Wilenius. Bruneck ging aber noch vor der ersten Pause erneut in Führung.

Im Mitteldrittel hatten die Eisbären Pech, als der Headschiedsrichter bei angezeigter Strafe gegen Pustertal zu früh abpfiff, sodass ein Treffer von Philip Putnik nicht zählte. Zudem erhöhten die Gäste nur 15 Sekunden vor der Pausensirene auf 3:1. Im letzten Drittel verwalteten die Pustertaler die Führung souverän. Nur als Eisbären-Headcoach Jaka Avgustincic vier Minuten vor dem Ende Goalie Dominik Frank gegen einen sechsten Feldspieler tauschte, kam noch etwas Hektik auf. Am Ergebnis änderte das aber nichts mehr.

Die Red Bull Juniors gingen in Kitzbühel durch einen Shorthander von Tim Harnisch früh in Führung, kassierten aber auch kurz darauf in Unterzahl den Ausgleich. Im Mitteldrittel nutzte Pontus Englund ein doppeltes Überzahlspiel zur neuerlichen Führung für Salzburg. Kapitän Marcel Zitz traf schließlich zu Beginn des Schlussdrittels zum 3:1-Endstand.

"Jeder hat alles gegeben und jeder hat mit viel Emotion gespielt. So haben wir Kitzbühel heute einfach mit harter Arbeit und viel Kampfgeist gebogen", freute sich Zitz über den erst dritten Saisonsieg nach regulärer Spielzeit. "Das tut sehr gut und ist wichtig für das Selbstvertrauen. Spielerisch haben wir aber mit Sicherheit noch Luft nach oben."

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