Regionalsport

"Es war einfach unglaublich"

Vier Tage vor dem Herren-Weltcup Nachtslalom in Flachau durfte der jüngste Skinachwuchs das Bezirkskinderrennen auf der Weltcupstrecke durchführen.

„Little Snow Space Princess und Prince“: Lea Unger und Sebastian Arnold mit Wolfgang Hettegger SN/sw/christian fischbacher
„Little Snow Space Princess und Prince“: Lea Unger und Sebastian Arnold mit Wolfgang Hettegger

"Es wird spannend, es wird spektakulär, es wird großartig und es wird sagenhaft" - mit diesen Worten eröffnete Stefan Steinacher, die Stimme des Weltcups, das Pongauer Bezirkskinderrennen.

Die beiden Flachauer Skiclubs (WA Skirace Club und USC Flachau) organisierten ein Rennen, "wie wir es nur aus dem Weltcup kennen", sagt Mike Ellmer, der Pongauer SLSV-Bezirksreferent, der maßgeblich mit seinem Engagement und seiner Hartnäckigkeit zu einem erfolgreichen Rennen beitrug.

"Das war ein unglaubliches Erlebnis, ein Fest für den Pongauer Skinachwuchs und auch Werbung für den Skisport."

Strahlende und glückliche Kinderaugen

Mit Unterstützung von Gastgeber Snow Space Salzburg verschaffte man den Jüngsten "unvergessliche Momente", meinte auch Vorstand Wolfgang Hettegger. "Es ist unser aller Ziel, dass wir den Kindern bleibende Eindrücke bieten und sie für den Skisport begeistern." Und genau diese Begeisterung war allen Teilnehmenden ins Gesicht geschrieben. Weltcup-Profi Stefan Steinacher moderierte die Rennen äußerst kurzweilig. Seine Sprüche, wie "der Bischofshofener Andi Hettegger zertrümmert gerade die aktuelle Bestzeit", sorgten öfters für Zuschauerlachen.

Alle Starterinnen und Starter erhielten Tombola-Preise. So wurden die jungen Athleten etwa mit einem Skitag mit Manuel Feller oder einem Frühstück mit Michaela Kirchgasser überrascht.

Die Tagesschnellsten erhielten die Auszeichnung "Little Snow Space Salzburg Princess" und "Little Snow Space Salzburg Prince". Die Siegerehrung führte Bürgermeister Thomas Oberreiter persönlich mit Stefan Steinacher, Wolfgang Hettegger und SLSV-Präsidenten Bartl Gensbichler durch.

Bei so viel Wertschätzung blieb den Kindern wahrscheinlich gar nichts anderes mehr übrig, als besonders eindrucksvolle Leistungen im Riesentorlauf und im Slalom zu zeigen: Die Tagesschnellsten im Riesentorlauf waren Lea Unger (Bischofshofen) und Christian Junghuber (St. Johann). Im Slalom siegten Aurelie Rieder (WA Flachau), Lea Unger (Bischofshofen), Jakob Eppensteiner und Arnold Sebastian (beide Radstadt). Die Kombinationswertung ging an Lea Unger und Sebastian Arnold.

"Gerade an schwierigen Tagen wie diesen - durch Corona oder durch Kriegsunsicherheiten - gibt es nichts Schöneres als lachende, aufgeregte und glückliche Kinder", betonte auch Steinacher, "für uns alle war dieser Tag ein emotionaler Volltreffer."

"Sebastian hatte den schönsten Tag seines Lebens", so seine Mutter. "Diese tolle Organisation konnte nur aufgrund der guten Zusammenarbeit aller Beteiligten so perfekt gelingen", freut sich Ellmer, der noch einmal allen Beteiligten, auch den Sponsoren dankt. "Allen Kindern bleibt dieses Event in Erinnerung und so hoffe ich, dass diese Begeisterung den Nachwuchs im Pongau weiterhin zum Rennfahren motiviert. "

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Aufgerufen am 21.05.2022 um 07:05 auf https://www.sn.at/sport/regionalsport/es-war-einfach-unglaublich-118135285

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