Faustball

Beim Teamdebüt gleich WM-Silber erobert

Seekirchnerin Annika Huber genoss trotz Finalniederlage die Heim-WM.

 SN/valentin weber

Auch die prächtige Heimkulisse mit 2200 begeisterten Zuschauern konnte am Samstag beim Finale der Faustball-WM in Grieskirchen Österreichs Damenteam nicht zum Sieg peitschen. Einmal mehr war Topfavorit Deutschland eine Nummer zu groß, mit Silber holten die Österreicherinnen aber immerhin die erste Medaille seit sieben Jahren.

"Natürlich schmerzt es, dass wir im Finale so eindeutig in drei Sätzen verloren haben. Aber die Freude über Silber überwiegt", betont Annika Huber, die bei der WM ihr Debüt im Nationalteam gefeiert hat. Die 20-jährige Seekirchnerin musste sich zwar im Endspiel gegen Deutschland mit der Rolle als Motivatorin auf der Bank begnügen, dennoch genoss sie das Turnier in vollen Zügen "Es war ein richtig cooler Event, bei dem ich gezeigt habe, dass ich eine Bereicherung fürs Team sein kann", erklärt Huber.

So durfte sie beim 3:1-Sieg in der Vorrunde über Chile drei Sätze lang durchspielen und stand auch im Halbfinale für ein paar Punkte auf dem Feld. Dass sie in der Lage ist, ein Team zu führen, hat sie bereits bei ihrem Stammclub Seekirchen bewiesen. Mit 16 Jahren übernahm sie dort die Kapitänsschleife, heuer holte sie den Meistertitel in der Halle.

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