Beachvolleyball

Für Hörl/Winter war in Baden erst im Finale Endstation

Julian Hörl aus Saalfelden und Tobias Winter (NÖ) erreichten beim Turnier der Beachvolleyball-World-Tour in Baden das Finale. Dort mussten sie sich im rot-weiß-roten Duell gegen Clemens Doppler und Alexander Horst geschlagen geben.

Julian Hörl.  SN/GEPA pictures
Julian Hörl.

Im Endspiel des 1-Star-Turniers schnupperten die Außenseiter an der Sensation. Den ersten Satz gegen die Vizeweltmeister von Wien 2017 holten sie sich mit 21:18. Dann drehten die Routiniers das Match aber zu ihren Gunsten und holten sich mit 21:16, 15:13 den Turniersieg. Winter/Hörl kämpften bis zuletzt und wehrten noch zwei Matchbälle ab, hatten am Ende dann doch das Nachsehen. Unterm Strich bleibt aber das bislang beste Turnier für Hörl und Winter, die erst seit dieser Saison zusammenspielen. Ein vierter Platz beim höher dotierten 3-Stern-Turnier in Kish Island (IRN) im Februar steht ebenfalls schon zu Buche für die vielversprechende Paarung.

Ein Wiedersehen der beiden Teams wird es schon Mitte Juli in den Niederlanden geben, wo sie Österreich bei der Europameisterschaft vertreten.

Als Gruppensieger gegen Kindl/Klaffinger (AUT) und Giginoglu/Gögtepe (TRK) zogen Julian Hörl und der Niederösterreicher Tobias Winter direkt ins Viertelfinale des 1-Star-Turniers der World Tour ein. Dort traf das Nummer-zwei-Paar der Setzliste am Samstagmittag auf die Norweger Andreas Takvam/Christian Sørum und behielt mit 21:15, 11:21, 15:10 die Oberhand. Im Halbfinale ließen Winter/Hörl dann ihren jungen Landsleuten Martin Ermacora und Moritz Pristauz mit einem 2:0-Erfolg keine Chance. Das Finale ist für Sonntagnachmittag geplant.

Florian Schnetzer aus Unterach und Daniel Müllner aus Wien kam via österreichinterner Qualifikation in den Hauptbewerb. In der Zwischenrunde kam trotz guter Leistung gegen die Brasilianer Brasilianern Márcio Gaudie/Arthur mit 17:21, 22:24 das Aus, die beiden belegten den neunten Platz. Schnetzer/Müllner hatten zuvor den steinigen Weg aus der Österreich-internen Qualifikation in den Hauptbewerb geschafft.

Im Turnier der Damen wurden die topgesetzten Steirerinnen Katharina Schützenhöfer/Lena Plesiutschnig erst im Finale vom deutschen Duo Mersmann/Tillmann besiegt. Dorina und Ronja Klinger, ebenfalls aus der Steiermark, und die Niederösterreicherinnen Franziska Friedl/Nadine Strauss schafften es jeweils bis ins Viertelfinale.

Quelle: SN

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