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Fußball

Puch löst ASK als Sieger beim Turnier der Ex-Bundesligisten ab

Der Salzburg-Ligist setzte sich am Samstag vor den Stadtclubs ASV und Veranstalter ASK PSV durch. Das Turnier soll eine Traditionsveranstaltung werden, an der möglichst viele Ex-Bundesligisten aus Salzburg teilnehmen.

Der Wanderpokal geht nach Puch. SN/ask psv salzburg
Der Wanderpokal geht nach Puch.

Langsam kehrt Leben auf Salzburgs Fußballplätze zurück. Etwa auf die PSV-Sportanlage im Süden der Landeshauptstadt, wo am Samstagvormittag fünf Teams um den Titel beim 2. Jako-Cup des ASK PSV Salzburg gekämpft haben. Eigentlich hätten es sogar sechs Mannschaften sein sollen, aber der ASV Taxham sagte am Turniertag ab - der Traum eines jeden Veranstalters. Blieben neben dem Gastgeber noch Salzburg-Ligist FC Puch, Neo-Landesligist ASV Salzburg und die beiden Zweitklässer Lieferinger SV und 1. SSK 1919. Aus zwei Gruppen wurde eine. Jeder gegen jeden, 20 Minuten pro Duell lautete die Devise.

Hitze setzte den Teams zu

Bei brütender Hitze sahen die knapp 100 Zuschauer nur selten Tempofußball, aber zumindest 20 Tore. Den Wanderpokal sicherte sich Turnierfavorit Puch (neun Punkte), der zwar dem Zweiten ASV Salzburg (acht) mit 1:2 unterlag, sich anders als die Itzlinger aber gegen die drei Außenseiter keine Blöße gab. Dritter wurde Titelverteidiger ASK PSV Salzburg vor dem LSV und Schlusslicht SSK. "Es ist immer schön, wenn man gewinnt", freute sich Puch-Obmann Peter Weidisch, dessen Mannschaft tags zuvor noch einen intensiven 90-Minuten-Test gegen Regionalligist St. Johann absolviert hatte. "Da haben wir zwar 0:5 verloren, aber lange gut mitgehalten."

Auch torlose Duell gab es. SN/ask psv salzburg
Auch torlose Duell gab es.

Weidisch-Enkel schoss Puch zum Turniersieg

Als Torschützenkönig maßgeblichen Anteil am Sieg der Tennengauer hatte Peter Weidischs Enkel Tobias Suppik. Noch mehr freute Puchs Obmann aber das Comeback von Mittelfeldstratege Bojan Obrenovic. "Er ist sehr wichtig für uns", erklärte Weidisch, der sich nicht nur als Obrenovic-Fan, sondern auch als Freund solcher Blitzturniere outete. "Die ursprüngliche Idee, dass hier Salzburgs ehemalige Bundesligisten gegeneinander spielen, ist gut. Leider haben bislang außer dem ASK und uns keine mitgespielt."

Turnier soll wachsen und für Ex-Bundesligisten attraktiver werden

Das bedauert auch der Präsident des Veranstalters, Walter Fuchsbauer. Vereine wie Grödig, SAK, Anif oder Taxham hätten bisher allesamt abgesagt, erklärt er. Das Blitzturnier soll dennoch ausgebaut werden. "Allerdings qualitativ, nicht quantitativ. In zwei Jahren, wenn unser Verein dann 100 Jahre alt wird, soll es gut etabliert sein", sagt Fuchsbauer. Dann sollen auch mehr Zuschauer kommen. "Heute waren es wegen der Hitze nicht ganz so viele. Da kommen nur die Fanatischen." Allein wegen der genialen Burger hat es sich ausgezahlt.

Quelle: SN

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