Regionalsport

Fußball-Unterhaus: "Wir sind alle froh, dass wir wieder eine Perspektive haben"

Ab Mittwoch dürfen die Amateurfußballer wieder normal trainieren und spielen. Spieler, Trainer und Funktionäre fiebern diesem Tag entgegen.

Anif-Goalie Josef Stadlbauer.  SN/krugfoto/Krug Daniel jun.
Anif-Goalie Josef Stadlbauer.

Seit Mitte März konnten die Unterhaus-Kicker in ganz Österreich ihrer Leidenschaft nicht in gewohnter Form nachgehen. Auf Heimtrainings folgten Mannschaftstrainings unter strengen Auflagen. Am Mittwoch ist es nun so weit: Ab 1. Juli dürfen die Einheiten wieder wie gewohnt absolviert werden und auch Spiele sind erlaubt. "Wir sind alle froh, dass wir wieder eine Perspektive haben", sagt Anif-Goalie Josef Stadlbauer, der sich schon auf die erste normale Trainingseinheit freut: "Die Einheiten in den vergangenen Wochen waren nicht wirklich erbauend. Das ganze Team sehnt sich nach normalen Trainings und ist heiß auf Spiele."

Obwohl sich Anif und die restlichen Salzburger Regionalliga-Clubs auf den Saisonstart freuen, kommt den meisten Vereinen der Startschuss der dritten Liga am 8. August zu früh. "Wir hätten uns noch gern eine Woche länger auf die Saison vorbereitet. Leider wurde der Wunsch der meisten Regionalliga-Vereine, die Spielzeit am 15. August beginnen zu lassen, nicht umgesetzt", spricht Bischofshofen-Manager Patrick Reiter für die meisten Regionalligisten. Wann die restlichen Ligen im Salzburger Fußball-Unterhaus starten, will der Salzburger Fußballverband am Montag bekannt geben. Neben der Regionalliga Salzburg wird wohl auch die 1. Landesliga am 8. August beginnen, in den restlichen Ligen wird der Startschuss wohl eine Woche später erfolgen. Warum die Regionalliga Salzburg nicht am 15. August starten kann, ist für SFV-Geschäftsführer Peter Haas leicht erklärt: "Wir müssen in dieser Liga im Herbst 18 Spiele absolvieren. Um alle Partien durchführen zu können, ist ein früherer Start notwendig. "

Bevor die meisten Vereine am Montag in die Vorbereitung starten, sollen am Wochenende noch die letzten Transfers unter Dach und Fach gebracht werden. Vor allem beim Regionalliga-Favoriten Saalfelden könnte sich noch einiges tun. Weil die beiden nordamerikanischen Flügelspieler Josh Heard und Andrew Brody den Verein verlassen werden, sind die Pinzgauer auf der Suche nach Ersatz. Florian Wiedl, der auch bei der Austria seit Längerem im Gespräch ist, und Matthias Theiner (Austria) sind ein Thema. Es bahnt sich aber auch eine Überraschung an: Grödig-Kapitän Lukas Schubert steht auf der Wunschliste von Saalfelden-Trainer Christian Ziege ganz oben. In den kommenden Tagen soll sich der ehemalige Profi entscheiden, ob er sich einen Wechsel zum Titelkandidaten vorstellen kann.

Endlich eine bessere Rolle in der Regionalliga will Bischofshofen spielen. "Wir mussten unser Budget wegen der Coronakrise zwar um ein Viertel reduzieren, sind aber überzeugt, dass wir in der neuen Saison ein schlagkräftiges Team stellen können", betont Reiter, der vom bestehenden Kader die Führungsspieler halten konnte und zudem die Routiniers Nico Mayer (Austria), Eyüp Erdogan (Grödig) und Elias Kircher (SAK) in den Pongau locken konnte. Zwei neue Torhüter kann Grödig im Training begrüßen: Jakob Zankl (Anif) und Julian Sallaberger (Siezenheim) wechseln zum Ex-Bundesligisten.

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