Regionalsport

Hübl: "Die Heimstärke ist unser größter Trumpf"

Torjäger Christoph Hübl will in der "Festung Kuchl" am Freitag auch den Regionalliga-Favoriten Saalfelden zu Fall bringen.

Christoph Hübl fühlt sich bei seinem neuen Verein Kuchl wohl.  SN/krugfoto/Krug Daniel sen.
Christoph Hübl fühlt sich bei seinem neuen Verein Kuchl wohl.

Zwölf der 13 Saisonpunkte holte der aktuelle Tabellenzweite Kuchl auf der eigenen Anlage. "Die Heimstärke ist unser größter Trumpf. Den wollen wir auch weiterhin ausspielen", betont Kuchl-Torjäger Christoph Hübl, der mit seiner Mannschaft am Freitag zu Hause auf Saalfelden trifft. "Sie haben große Ambitionen und wurden bisher unter Wert geschlagen. Wenn wir einen sehr guten Tag erwischen, dann können wir die Pinzgauer schlagen", erklärt der 32-Jährige.

Erst im Sommer ist der Lehrer von Neumarkt nach Kuchl gewechselt. Und die Tennengauer können mit ihrem Neuzugang bisher sehr zufrieden sein: Fünf Mal hat der Routinier bereits getroffen, nur der verschossene Elfer bei der 1:2-Pleite in Grünau ärgert ihn noch immer. "Hätte ich den verwandelt, dann hätten wir höchstwahrscheinlich drei Zähler mehr auf dem Konto."

Wie wichtig Hübl und Robert Strobl, der ebenfalls im Sommer verpflichtet wurde, für die junge Kuchl-Truppe sind, war am vergangenen Samstag zu sehen. Ohne die beiden Routiniers lagen die Youngsters in Grödig nach 45 Minuten mit 0:3 zurück. Während Strobl verletzungsbedingt nur auf der Tribüne saß, kam der angeschlagene Hübl nach der Pause aufs Feld. In der zweiten Halbzeit spielte Kuchl wie ausgewechselt und hätte das Spiel fast noch gedreht. "Die zweite Halbzeit war sehr gut, leider konnten wir trotz vieler Möglichkeiten nur noch zwei Treffer erzielen", sagt Hübl, der gegen Saalfelden, wie auch Strobl, wieder in die Startelf zurückkehren wird.

Ebenfalls am Freitag hofft Schlusslicht Grödig sechs Tage nach der Sensation gegen Kuchl in St. Johann auf den zweiten Saisonsieg. Seekirchen will dagegen nach zuletzt zwei Pleiten gegen den SAK wieder anschreiben.

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