Beachvolleyball

Julian Hörl: "Extrem cool, hier zu spielen"

Beachvolleyballer Julian Hörl ist ab Donnerstag beim Beachvolleyball-Major auf der Wiener Donauinsel mit Partner Tobias Winter im Einsatz. Der Saalfeldner geht hochmotiviert in das Turnier.

 SN/gepa

Seit Saisonbeginn spielt der Pinzgauer mit Tobias Winter zusammen. Das Duo harmoniert gut, deshalb versprechen sich die beiden einiges vom Auftritt vor heimischem Publikum in Wien.

Das Beach Major in Wien steht bevor, wie geht es Ihnen vor dem Start? Hörl: Die Vorfreude ist riesig. Wir haben schon zwei Mal am Centercourt trainiert, einmal am Sidecourt. Ich freue mich einfach extrem drauf, Es ist ein Kindheitstraum von mir. Ich war in Klagenfurt mit 15 oder 16 Jahren das erste Mal, und dass ich jetzt da selber spiele, ist extrem geil. Gleich in den Hauptbewerb zu kommen als zweites österreichisches Team ist auch extrem lässig.

Die Saison bisher brachte einige Höhen, aber auch Tiefen. Wir sind sehr gut gestartet mit einem neunten Platz auf der europäischen und einem Halbfinale auf der World Tour, dazu einmal Silber auf der World Tour. Dann ist eine dumme Verletzung passiert, davor ist man auch nicht gefeit als Sportler. Jetzt hoffen wir, wieder das Beachvolleyball zu zeigen, dass wir schon gespielt haben.

Wie lange dauert es, um mit dem Partner hundertprozentig zu harmonieren? Manche Kollegen wie Doppler/Horst spielen schon sechs oder sieben Jahre zusammen, für uns ist es die erste Saison. Es gibt viele Sachen, wo man draufkommt, dass man das noch verbessern kann. Wir sind schon sehr gut aufeinander abgestimmt, aber noch nicht perfekt.

Wie wählt man unter den unterschiedlichen Turnieren der Tour mit einem bis fünf Sternen die richtigen für sich aus? Man versucht, die Turniere zu spielen, bei denen die meisten Punkte drin sind. Es geht darum, dann bei der Olympiaqualifikation höher gesetzt zu sein. Baden haben wir deshalb gespielt, weil wir ein österreichisches Turnier spielen wollten.

Wie kommen Sie mit der Hitze zurecht, die in Wien herrscht? Ich spiele mit einem Neoprensocken auf einem Fuß (Anm.: Nach einer Verletzung am Fußballen), da spürt man nichts. Dafür wird es unter dem anderen Fuß so heiß, dass man sich eingräbt im Sand. Man geht ans körperliche Limit. Es ist wichtig, die Körperkerntemperatur während der Pausen runterzubringen, mit viel Wasser und Eispackungen. Am Beginn war das sehr anstrengend im Training.

Zm Ausgleich locken abseits des Turniers jede Menge cooler Partys… Ohne uns. Wir müssen bald ins Bett, um gut ausgeschlafen in die Spiele zu gehen. Wenn es für uns am Donnerstag losgeht, wollen wir topfit sein.

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