Karate

Verletzte Buchinger muss wieder bangen

Alisa Buchingers große Aufholjagd in der Olympiaqualifikation endete beim Premier-League-Turnier in Rabat mit einer Fahrt ins Krankenhaus.

Voller Zuversicht war Alisa Buchinger zum Premier-League-Turnier in Marokko gereist. Nach dem Wechsel in ihre alte Gewichtsklasse fühlte sich die einstige Weltmeisterin wieder bestens in Form und wollte nun in der Qualifikation für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio ihren Rückstand auf die schon etwas enteilte Konkurrenz kräftig schrumpfen lassen.

Die Hochstimmung hielt aber nicht lang. Bereits in der ersten Aktion ihres Auftaktkampfs gegen die Dänin Katrine Pedersen krachte sie mit ihrem Schienbein voll auf das ihrer Gegnerin. "Ich habe gleich gesehen, dass es wieder das schon zuvor verletzte Bein war", erinnert sich Trainer Manfred Eppenschwandtner. "Das war natürlich ein großer Schock." Buchinger biss trotz der Schmerzen die Zähne zusammen und landete sogar noch einen Beintreffer am Kopf. Die 3:5-Niederlage konnte sie aber nicht mehr verhindern.

Nach der Erstversorgung in der Halle ging es ins Krankenhaus von Rabat, wo ein erstes Röntgenbild leichte Entwarnung gab. "Am Knie hat sie sich nicht verletzt und zum Glück ist nichts gebrochen. Aber sie hat sich einen Sprung in der Wade zugezogen", erzählt Eppenschwandtner. Am Dienstag geht es in Salzburg zum MRI, um das Bein noch auf eine Bänder- oder Muskelverletzung zu prüfen. "Ich hoffe, dass sie bald wieder fit ist, denn es stehen gleich drei wichtige Turniere an", betont ihr Coach.

Thomas Kaserer und Luca Rettenbacher scheiterten in Rabat ebenfalls in Runde eins.

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