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Landescup: Junge Torhüter als Helden

Zwei Mal Elfmeterschießen - der SFV-Landescup brachte in beiden Viertelfinalspielen am Dienstag Spannung bis zuletzt.

St. Johanns Torhüter Maximilian Strobl.  SN/krugfoto/Krug Daniel sen.
St. Johanns Torhüter Maximilian Strobl.

Cup-Spezialist Franz Aigner trauerte einer möglichen Entscheidung im regulären Spiel (2:2) nach: "Leider haben wir es nicht über die Zeit gebracht." Zwei Mal brachte Marcel Bernhofer seine Grünauer in Führung, zwei Mal glich St. Johan durch Stefan Scherer aus. 2:2 nach 90 Minuten, dann hielt der 20-jährige Torhüter Maximilian Strobl gleich den ersten Penalty von Florian Schindl. Alle übrigen Schützen trafen, Endstand 4:5. "Stark gemacht von unserem Eigenbau-Torhüter", lobte Trainer Ernst Lottermoser. Strobl wird den verletzten Dominik Waltl auch am Wochenende in der Liga in Wörgl vertreten.

Auch bei Anif stand ein junger Torhüter im Blickpunkt. Marvin Aumayr hatte beim 0:0 in Altenmarkt im Spiel wenig zu tun, dafür umso mehr im Elferschießen, das erst bei 9:8 für den Westligisten entschieden war. Der 20-jährige Aumayr parierte, danach machte Fabian Altmanninger mit dem zweiten "Matchball" endlich den Sack zu. Trainerassistent Andreas Berktold, im Cup für Chef Thomas Hofer auf der Bank, atmete auf: "Altenmarkt hat gut und aktiv verteidigt. Wir sind nie ins Tempo gekommen. Aber im Cup zählt am Ende nur der Aufstieg."

Mit zwei Siegen in den ÖFB-Cup - diese Chance wittern die drei Salzburg-Ligisten Kuchl, Straßwalchen und Zell am See, die heute, Mittwoch, ins Halbfinale des SFV-Landescups einziehen wollen. Den beiden Finalisten ist ein Startplatz im nationalen Cupbewerb 2019/20 sicher. Während die Kuchler ihre Topform gegen Westligist Grödig ausspielen wollen (19 Uhr), gastiert Zell in Straßwalchen (19.30).

"Im Landescup gibt es nichts zu verlieren", sagt Zell-Trainer Burkhard Schaupper. Von einem engen Spiel geht auch der Titelverteidiger aus. "Das wird ein spannendes Duell. Dass wir zu Hause spielen, könnte ein Vorteil sein", hofft Straßwalchens Sportchef Markus Chudoba.

Besonders motiviert nimmt auch Kuchl das Heimspiel gegen Grödig in Angriff. Dass einige Spieler und Trainer Mario Helmlinger dabei den Ex-Club fordern, soll eine Randnotiz bleiben. "Im Viertelfinale geht es um Wichtigeres. ", weiß Helmlinger.

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