Leichtathletik

Bendrat, Herzog und Hofer unter den Top-Leichtathleten des Jahres

Stark abgeschnitten hat Salzburg bei der Wahl zu Österreichs Leichtathleten des Jahres. Steffi Bendrat und Peter Herzog wurden Dritte, Masters-Athletin Sabine Hofer Zweite.

Ermittelt wurden die Gewinner durch ein Experten-Votum und eine Online-Abstimmung. Titelträger wurden Siebenkämpferin Ivona Dadic und Diskuswerfer Lukas Weißhaidinger aus Oberösterreich. Dadic holte ihren insgesamt dritten Erfolg bei dieser Wahl. Hinter ihr platzierte sich mit Verena Preiner wie im Vorjahr eine weitere Siebenkämpferin. Steffi Bendrat (Union Salzburg), die bei der EM in Berlin im Halbfinale des 100-m-Hürdenlaufs dabei war und in diesem Jahr erstmals unter 13 Sekunden lief, ließ als Dritte unter anderem Bergläuferin Andrea Mayr und ihre Hürden-Konkurrentin Beate Schrott hinter sich.

Weißhaidinger, in Berlin Bronze-Gewinner, gewann die Auszeichnung zum vierten Mal in Serie, dieses Mal vor den Marathonläufern Lemawork Ketema und Peter Herzog. Die beiden Ausdauersportler holten bei der EM gemeinsam mit Christian Steinhammer sensationell Bronze in der Teamwertung. Der Pinzgauer Herzog, seit heuer bei Union Salzburg und im Heeressportzentrum, schrieb auch mit seinem zehnten Platz in der EM-Einzelwertung (2:15:29 Stunden) Geschichte. Mit Manuel Innerhofer vom LC Oberpinzgau kam ein weiterer Salzburger auf Platz sechs. Der Berg- und Crosslaufspezialist sammelte die zweitmeisten Stimmen beim Online-Voting.

Langstreckenläuferin Sabine Hofer (LAC Salzburg) glänzte mit drei Mal Silber sowie Team-Gold im Halbmarathon bei der Masters-Weltmeisterschaft in Malaga (SPA). Als Zweite bei der ÖLV-Wahl musste sie nur der Vorarlbergerin Marianne Maier, dreifache Gold-Gewinnerin in Malaga, den Vortritt bei den Masters-Athletinnen lassen. Bei den Masters-Herren erreichten Alexander Leprich und Heimo Viertbauer (beide Union Salzburg) die Plätze sechs und acht.

Zur Nachwuchs-Leichtathletin des Jahres wurde zum vierten Mal Mehrkämpferin Sarah Lagger gekürt, Weitspringerin Inge Grünwald (Union Salzburg, Bronze bei den Youth Olympic Games in Buenos Aires) kam auf Platz vier. Bei den Männern lag mit Leon Okafor ein weiterer Mehrkämpfer voran.

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