Regionalsport

Meierhofer triumphiert bei 24-Stunden-Radrennen

Beim "Race around Austria 1500" Mitte August hatte Ultraradsportler Dominik Meierhofer aus Kuchl noch aufgeben müssen, bei der 24h-Radtrophy in Hitzendorf dagegen triumphierte er souverän.

2019 triumphierte Dominik Meierhofer beim „Race around Austria 1500“ (im Bild), heuer musste er nach 600 Kilometern aufgeben. Dafür siegte er nun Anfang September bei der 24h-Radtrophy in Hitzendorf bei Graz. SN/sw/raa/martin granadia
2019 triumphierte Dominik Meierhofer beim „Race around Austria 1500“ (im Bild), heuer musste er nach 600 Kilometern aufgeben. Dafür siegte er nun Anfang September bei der 24h-Radtrophy in Hitzendorf bei Graz.

796 Kilometer, mehr als 6000 Höhenmeter, 207 Runden: Das stand zu Buche, als der Kuchler Dominik Meierhofer am Sonntagvormittag nach 24 Stunden und 44 Sekunden Fahrzeit ins Zielgelände bei der Kirschenhalle in Hitzendorf bei Graz einfuhr.

Bei der Gigasport 24h-Radtrophy führte die Strecke über einen 3,85 Kilometer langen Rundkurs, 200 Teilnehmer waren mit von der Partie. "Immer wieder Runden zu fahren, war mental gar nicht so hart, wie man meinen möchte. Man kann es vergleichen mit der Formel 1, du weißt dann halt genau, wo du bremsen, schalten, Gas geben musst, wo die Löcher im Asphalt sind etc.", sagt Meierhofer. Zudem sorgten zahlreiche Fans für Stimmung entlang der Strecke, darunter auch sein zwölfköpfiges Team aus Kuchl. "Die haben die Nacht zum Tag gemacht."

Erstmals 24 Stunden ohne jede Pause

Das zahlte sich aus: Hatte sich Meierhofer anfangs noch einen harten Dreikamf mit Bernhard Lebesmühlbacher und Dominik Tantscher geliefert, konnte er vor allem in den Nachtstunden viel Boden gut machen und hatte am Ende fünf Runden Vorsprung auf Lebesmühlbacher (Tantscher musste nach gut fünf Stunden nach einem Sturz aufgeben). "Normal ist die Nacht der Knackpunkt bei 24-Stunden-Rennen, aber diesmal ging es wirklich super. Und diesmal war auch das erste Mal das ich komplett durchgefahren bin, ohne jede Pause, ohne Kleidungswechsel oder Radwechsel."

Weniger gut gegangen war es Meierhofer beim ersten Rennen 2020, dem "Race Around Austria 1500" Mitte August, das er vergangenes Jahr noch gewonnen hatte (1500 km und 17.000 Höhenmeter): "Nach 600 Kilometern ging da mental gar nichts mehr, ich musste abbrechen."

Fragezeichen zum Saisonende

Ob er nun bei den Staatsmeisterschaften in zehn Tagen in Niederösterreich antreten will, lässt er sich noch offen, je nachdem wie gut die Regeneration in diesen Tagen verläuft: "Nach so einem Sieg ist man schon wieder motiviert, gerade weil heuer so wenige Rennen waren. Aber die Saison mit einem Sieg wie jetzt beenden, wäre natürlich auch schön", meint Meierhofer.

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