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Motocross

Walkner tankte bei Comeback-Rallye Selbstvertrauen

Der Salzburger Dakar-Sieger von 2018, Matthias Walkner, fuhr zum Abschluss der Atacama-Rallye als Tagesdritter aufs Podest und beendete sein Comeback-Rennen als Siebenter der Motorrad-Gesamtwertung.

Matthias Walkner genoss die Fahrt in Chile. SN/rallye zone/ktm
Matthias Walkner genoss die Fahrt in Chile.

Die vergangenen sieben Monate hat Matthias Walkner im Trainingszentrum von Red Bull in Thalgau mit viel Physiotherapie und Muskelaufbautraining verbracht. Nach einem Sturz bei der Dakar hatte er sich im Februar neben einem gebrochenen Sprunggelenk auch gleich noch sein schon länger gerissenes Kreuzband operieren lassen. Bei der Atacama-Rallye gab er die letzten Tag ein eindrucksvolles Comeback. Auf der letzten Etappe fuhr er lange Zeit mit Gesamtsieger Pablo Quintanilla, der die Rallye in seiner chilenischen Heimat klar dominierte, und kam letztlich als Dritter ins Ziel. In der Gesamtwertung verbesserte er sich damit noch auf Rang sieben.

"Ich habe mich erst wieder an dieses extreme Tempo unter Rennbedingungen gewöhnen müssen. Bei meiner Fahrt gemeinsam mit Pablo habe ich gesehen, welches Tempo es braucht, um wieder ganz vorne dabei zu sein", erklärte Walkner. Körperlich fühle er sich wieder extrem fit bin, allerdings müsse er einfach wieder mehr Zeit auf dem Motorrad verbringen. Dazu hatte er in Chile nun fünf schwere Etappen lang Gelegenheit. "Das war enorm wichtig für mich. Zum einen, weil ich an meinem Fahrwerk und Setup arbeiten konnte, und zum anderen, weil ich schön langsam das Gefühl für die Geschwindigkeit und das Motorrad zurückbekomme. Unter Rennbedingungen zu trainieren, wo man sich permanent am Limit bewegt, ist nochmal was ganz anderes als daheim beim Training", erläutert Walkner. Nun wisse er jedenfalls "woran ich in den nächsten Wochen und Monaten arbeiten muss". Das lädierte Sprunggelenk behinderte den Kuchler zumindest kaum noch. "Meinem Fuß und meinem Knie geht es sehr gut. Schmerzen verspüre ich nur nach dem Rennen und wenn ich den Fuß in der Kurve runter setze", betont Walkner.

Quelle: SN

Aufgerufen am 18.10.2019 um 01:16 auf https://www.sn.at/sport/regionalsport/motocross-walkner-tankte-bei-comeback-rallye-selbstvertrauen-75898168

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