Regionalsport

Mountainbike-Weltcup: Leogang ist bereit für doppeltes Spektakel

Mountainbike-Weltcup bietet Vali Hölls Comeback, Olympiatests und ein großes Talent, das sich noch nicht mit den "Großen" messen darf.

Valentina Höll startet in die neue Weltcupsaison. SN/moritz-ablinger.com
Valentina Höll startet in die neue Weltcupsaison.

Der Weltcupzirkus ist zurück in Leogang. Am Asitzkogel, wo im Herbst erfolgreich die Mountainbike-WM veranstaltet wurde, geht ab Freitag erstmals ein Doppel-Weltcup über die Bühne. Und täglich bis zu 700 Zuschauer können die Wettkämpfe der weltbesten Downhill- und Cross-Country-Asse vor Ort miterleben.

"Ich bin extrem froh, dass wieder Zuschauer dabei sein dürfen. Das gehört zu unserem Sport einfach dazu und pusht zusätzlich", sagt Lokalmatadorin Vali Höll. Die 19-Jährige aus Saalbach, die die Heim-WM nach einem Trainingssturz verpasste, gibt am Samstag ihr Comeback. Ganz ausgeheilt ist ihre Sprunggelenksverletzung aber noch nicht. "Mein Fuß ist einigermaßen gut, aber natürlich nicht im selben Zustand wie vor der Verletzung", sagt Höll, die in ihre zweite Elite-Saison startet.

Den Auftakt im Pinzgauer Mountainbike-Eldorado machen aber die Cross-Country-Spezialisten. Nachdem am Donnerstag die ersten Trainings absolviert worden sind, stehen am Freitag neben Qualifikationsbewerben die ersten Entscheidungen an: Im Short-Track-Event geht es auch um die Startaufstellung für die Rennen in der olympischen Disziplin am Sonntag. Für die rot-weiß-roten Olympiastarter Laura Stigger und Max Foidl aus Tirol ist der Weltcup auf der Heimstrecke der vorletzte Test vor den Sommerspielen in Tokio. Doch nur Foidl tritt in Leogang als frischgebackener österreichischer Meister an. Denn bei den Staatsmeisterschaften im steirischen Stattegg hat am vergangenen Wochenende Mona Mitterwallner ihrer Tiroler Landsfrau Stigger die Show gestohlen. Die 19-Jährige, die im Vorjahr im Pinzgau Junioren-Gold holte und auch am Sonntag nur in der Nachwuchsklasse starten darf, ist voller Vorfreude: "Ich habe nur positive Erinnerungen an Leogang und bin mega motiviert. Die Strecke liegt mir optimal, es geht viel und steil bergauf", sagt Mitterwallner, die beide bisherigen U23-Konkurrenzen der Weltcupsaison überlegen dominierte.

Topfavoritin im Cross-Country-Elitebewerb ist die heuer bisher überragende Französin Loana Lecomte. Bei den Männern fehlen mit Mathieu van der Poel, der bei der Tour de Suisse auf der Straße im Einsatz ist, und Tom Pidcock, der sich das Schlüsselbein gebrochen hat, die beiden stärksten Fahrer.

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