Regionalsport

Pertl-Brüder kämpften zum Start mit Turbulenzen

Philip und Lukas Pertl durften in La Paz nicht schwimmen. SN/privat
Philip und Lukas Pertl durften in La Paz nicht schwimmen.

Die Gasteiner Triathleten Lukas und Philip Pertl mussten sich beim Saisonstart im mexikanischen La Paz mit den Rängen 16 und 22 begnügen. "Es war etwas turbulenter, als wir uns das vorgestellt haben", sagt Lukas, der Ältere der Brüder. Das Schwimmen wurde kurz vor dem Rennstart witterungsbedingt durch einen zweiten Lauf ersetzt. Dass Salzburgs Topduo dann die fünf Auftaktkilometer des Duathlons in 14:30 Minuten äußerst schnell lief, rächte sich auf der 40 Kilometer langen Radstrecke und im abschließenden Zehn-Kilometer-Lauf. "Ich hatte Krämpfe in beiden Beinen und Atemprobleme", sagt Lukas Pertl, der als 16. ins Ziel kam.

Froh, überhaupt gestartet zu sein, war Philip Pertl. Der 23-Jährige kämpfte nach der über 30-stündigen Anreise mit einem Infekt. Am Tag vor dem Rennen bemerkte er verschnupft, dass sein Rad beim Transport beschädigt worden war. Mit einem kurz vor dem Rennstart ausgeliehenen Ersatzrad sammelte er dann immerhin Weltranglistenpunkte. "Mit Bestzeit beim ersten Lauf. Gut, dass die Reise nicht umsonst war", sagt er. Zufrieden war Trainer Anton Kesselbacher: "Sie sind zu schnell angelaufen, aber das sind wichtige Erfahrungswerte. Wir können viel Positives mitnehmen."

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