Rallye

Matthias Walkner raste im Sandsturm auf Rang vier

Kuchler am ersten Tag der WM-Rallye in Marokko am "persönlichen Limit".

Matthias Walkner hat sich schnell an den tückischen Untergrund gewöhnt. SN/walkner/marcin
Matthias Walkner hat sich schnell an den tückischen Untergrund gewöhnt.

Salzburgs Rallye-Ass Matthias Walkner ist gut in der zur WM zählenden Rallye Marokko gestartet. Nach einem taktisch geprägten Prolog ging der Kuchler am Samstag als Neunter in den in die erste, 288 km lange Wertungsprüfung, die über schnelle Pisten in die bizarre und beeindruckende Dünenlandschaft von Marokkos größter Sandwüste Erg Chegaga führte. Dabei kämpfte sich der Kuchler bis auf Rang vier vor. Den Tagessieg sicherte sich der Spanier Joan Barreda Bor vor seinen Honda-Kollegen Ricky Brabec (USA) und Pablo Quintanilla (CHI). Auf den Führenden fehlen Walkner 6:50 Minuten, aufs Stockerl 3:51 Minuten.

Nur 20 Meter Sichtweite

"Mit dem heutigen Tag und dem vierten Platz bin ich durchaus zufrieden. Nach meiner zweiwöchigen Pause merke ich, dass ich noch nicht zu 100 % drinnen bin und mich an das hohe Tempo und die Navigation wieder gewöhnen muss. Das Gefühl sollte aber schnell wieder zurückkommen", meinte Walkner, der zum Auftakt alles aus sich und seiner KTM-Maschine herausholte. "Die heutige Performance war mein persönliches Limit, mehr geht nicht." Das lag auch an den schwierigen Bedingungen, mit denen die Fahrer zu kämpfen hatten. "Bei Kilometer 70 hat uns ein heftiger Sandsturm erreicht, die Sichtweite lag gerade mal bei 20 Meter. Das war für alle eine gewaltige Herausforderung. Toby Price und Ross Branch haben sich ziemlich verfahren und dabei über 40 Minuten verloren", berichtet der Salzburger, der angesichts dessen "mit den knapp sieben Minuten Rückstand gut leben" kann.

"Wenig Fehler machen und konzentriert bleiben"

Immerhin hat er in Marokko noch vier Etappen und mehr als 2.000 Kilometer vor sich, auf denen er zurückschlagen kann. "Morgen starte ich als Vierter und die Honda-Jungs dürfen eröffnen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass ich mich von Tag zu Tag wohler fühlen werde", sagt Walkner. Sein Anspruch für die kommenden Tage: "Wenig Fehler machen und konzentriert bleiben."

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