Regionalliga Salzburg

Austria Salzburg bleibt auf Westliga-Kurs

Die Violetten setzten sich am Samstag in Anif mit 2:0 durch und festigten damit den zweiten Tabellenplatz in der Regionalliga Salzburg, der zum Einzug in die überregionale Westliga reicht. In Anif zeigten sich die Austrianer aber erst in Überzahl von ihrer besten Seite.

Manuel Krainz erzielte in Anif die 1:0-Führung. SN/krugfoto/Krug Daniel jun.
Manuel Krainz erzielte in Anif die 1:0-Führung.

Mit einem letztlich souveränen 2:0-Auswärtserfolg in Anif hat Austria Salzburg den Schwung vom gewonnenen Stadtderby gegen den SAK mitgenommen. Danach hatte es in der Anfangsphase des Duells am Samstag aber nicht ausgesehen. Die Anifer gaben vor allem in der ersten halben Stunde klar den Ton an, ließen einige aussichtsreiche Torchancen aus. "Sie waren deutlich stärker, wir sind überhaupt nicht in Tritt gekommen", erklärt Trainer Christian Schaider, der noch vor der Pause taktische Umstellungen vornahm. "Dann waren wir präsenter."

Anif-Tormann Josef Stadlbauer wurde ausgeschlossen

Das Heft in die Hand nahmen die Gäste spätestens in der 41. Minute, als Anifs Tormann Josef Stadlbauer des Feldes verwiesen wurde. Der Routinier rettete per Kopf außerhalb des Strafraums, den folgenden Volleyschuss eines Austrianers wehrte er mit der Hand ab und sah dafür die rote Karte. "In der zweiten Halbzeit waren wir dann souverän. Wir hätten sogar höher gewinnen können", erklärt Schaider.

Manuel Krainz traf sehenswert zur Führung

Er musste sich aber bis zur 69. Minute gedulden, ehe der Führungstreffer fiel. Kapitän Manuel Krainz überwand Anifs Ersatzgoalie Marvin Aumayr mit einem tollen Schuss aus halblinker Position. Den Endstand fixierte Goalgetter Marco Hödl, der nach einem Foul am kurz zuvor eingewechselten Andrej Lazarevic zum Strafstoß antreten durfte und sein elftes Saisontor erzielte. Dass Hödl, Krainz, Lazarevic, Marinko Sorda und Lucas Purkrabek weitere Einschussgelegenheiten verstreichen ließen, rächte sich nicht.

Austria baut Vorsprung aus

"Ein wichtiger Sieg", sagt Schaider, dessen Mannschaft nun fünf Punkte vor den Seekirchnern, die sich am Samstag im ÖFB-Cup in Altach mit 0:7 geschlagen geben mussten, Tabellenzweiter ist. Sechs Zähler, aber auch ein Spiel weniger haben die Bischofshofner, die nach Coronaverdachtsfällen im Kader das Match gegen Saalfelden abgesagt hatten. "Hoffentlich spielen wir die Saison zu Ende. Die Vereine tun jedenfalls alles dafür", sagt Schaider.

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