Ringen

Ringer-Talent Simon Marchl vor WM-Auftakt fokussiert wie nie

Walser Freistil-Ringer hofft bei der U23-WM auf die nächste Medaille.

In der heimischen Bundesliga hat sich Simon Marchl zuletzt in starker Form präsentiert. SN/krugfoto/Krug Daniel jun.
In der heimischen Bundesliga hat sich Simon Marchl zuletzt in starker Form präsentiert.

Markus Ragginger hat am Dienstag bei der U23-Weltmeisterschaft der Ringer in Belgrad mit Bronze vorgelegt. Am Wochenende will sein Walser Clubkollege Simon Marchl im Freistil ebenfalls im Kampf um die Medaillen mitmischen.

"Wie Markus hier gekämpft hat, war unglaublich. Es ist einfach beeindruckend, wie er es immer wieder schafft, seine Leistung so punktgenau abzurufen", betont Georg Marchl, der seinen jüngeren Bruder Simon in Serbien als Trainer betreut. Eine Medaille ist natürlich das große Ziel. "Aber es gibt in seiner Gewichtsklasse zehn Leute, die dafür infrage kommen. Da zählt er auf alle Fälle dazu", erklärt Marchl. Die Auslosung hat es zumindest nicht schlecht mit dem Walser gemeint. "Er tritt in der Quali gegen einen Marokkaner an. Da schätze ich Simon schon stärker ein. Das erste richtig große Kaliber erwartet ihn dann wohl im Viertelfinale", meint der Walser Coach.

Zuversichtlich stimmt ihn die jüngste Entwicklung bei seinem Bruder. "Bislang hat er oft in den entscheidenden Kämpfen seine volle Leistung nicht abgerufen können. Aber zuletzt wirkte er extrem fokussiert, deshalb habe ich das Gefühl, dass sich das diesmal ändern könnte", glaubt Georg Marchl. Als besondere Stärke von Simon sieht er dessen explosiven Kampfstil. "Er ist einfach brutal schnell."

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