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Ringen

Walser Ringer verpassen Olympia-Ticket knapp

Amer Hrustanovic schied im Achtelfinale aus. SN/gepa pictures
Amer Hrustanovic schied im Achtelfinale aus.

Die beiden Walser Ringer Amer Hrustanovic und Christoph Burger haben bei der Weltmeisterschaft der Ringer in der kasachischen Hauptstadt Nur-Sultan die Medaillenränge sowie die Qualifikation für Olympia verpasst. Burger schied in der Griechisch-Römisch-Klasse bis 67 Kilogramm bereits im Sechzehntelfinale gegen den Serben Mate Nemeš mit 0:8 aus.

Amer Hrustanovic fertigte in der Griechisch-Römisch-Klasse bis 87 Kilogramm im Sechzehntelfinale den Italiener Fabio Parisi klar ab. Im Achtelfinale musste sich der Walser Ringer Vize-Weltmeister Denis Kudla aus Deutschland knapp mit 1:3 geschlagen geben. Da Kudla im Halbfinale gegen den Ukrainer Zhan Beleniuk kurz vor Schluss verlor, verpasste Hrustanovic die Teilnahme an der Hoffnungsrunde. Um sich für Olympia zu qualifizieren, wäre zumindest ein Sieg in der Hoffnungsrunde nötig gewesen. "Beide hatten sehr starke Gegner. Die Leistungen waren auf jeden Fall gut", weiß AC Wals-Sportdirektor Max Außerleitner. Der Olympia-Zug ist für die beiden Salzburger Athleten allerdings noch nicht abgefahren. "Im Frühjahr gibt es noch zwei Qualifikationsturniere für Europäer, aber dort müssen sie mindestens das Finale erreichten, um bei Olympia dabei zu sein."

Am Donnerstag startet mit Gabriel Janatsch der dritte Walser Ringer im Freistil-Bewerb bis 65 Kilogramm in die Weltmeisterschaft. "Ein Sieg in der ersten Runde wäre für ihn ein Erfolg", erklärt Außerleitner.

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