Salzburger Liga

Adnet will nach Trainerwechsel Derbyfluch brechen

In der 20. Runde der Salzburger Liga treffen sich einige Tabellennachbarn, sind hart umkämpfte Duelle zu erwarten. Besondere Brisanz birgt das Derby zwischen Golling und Adnet.

Adnets Christian Haipl (rechts) hält bei acht Saisontreffern. SN/krugfoto/Krug Daniel sen.
Adnets Christian Haipl (rechts) hält bei acht Saisontreffern.

Im ersten Spiel nach der Trennung von Erfolgscoach Eidke Wintersteller hat Adnet am Samstag eine ganz harte Nuss zu knacken: Golling war vom Aufsteiger zuletzt im Jahr 2008 zu biegen. Die vergangenen zehn Duelle gingen allesamt an den Lokalrivalen. "Die Gollinger sind nicht unser Lieblingsgegner. Wir wollen aber trotzdem punkten", meint Adnets Sektionsleiter Roman Walkner, der als Interimscoach die Qual der Wahl hat. "Wir konnten die Woche über gut trainieren, mussten auch gar nichts ändern. Erstmals sind alle Spieler im Kader fit. Wir haben fast ein Luxusproblem." Die Trainersuche gestaltet sich schwieriger. Mit Ex-Bergheim-Coach Helmut Hauptmann hat einer der Wunschkandidaten bereits abgesagt.

Aufbruchstimmung in Bramberg

Die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft hat zuletzt schon Bramberg gestellt. Der bisherige Sportchef Martin Innerhofer führt als neuer Obmann einen elfköpfigen Vorstand an. "Wir haben uns neu aufgestellt. In den vergangenen Jahren war viel Arbeit auf wenigen Schultern verteilt. Jetzt sind einige neue Gesichter dabei", freut sich Innerhofer, dessen Nachfolge als Sportlicher Leiter Stefan Leppert antritt. Der studierte Sportmanager aus Deutschland ist seit einigen Jahren im Oberpinzgau zu Hause und hatte sich zuletzt in der Ausbildung der Bramberger Tormänner eingebracht. "Seine motivierte, umtriebige Art ist sehr erfrischend", betont der Neo-Obmann. Vor dem wichtigen Spiel gegen Tabellennachbar Strobl strahlt er Zuversicht aus: "Bei uns rührt sich einiges. Der Sieg gegen Thalgau war zwar glücklich. Trotzdem ist bei uns eine Aufbruchstimmung zu spüren."


Kuchl fordert den Tabellenführer

Die beiden Topclubs SAK und Austria Salzburg wollen indes zu Hause weiter ungeschlagen bleiben. Die vor eigenem Publikum noch makellosen Nonntaler bekommen es dabei mit Austria-Bezwinger Kuchl zu tun. Die drittplatzierten Tennengauer wollen sich nicht verstecken. "Wir werden es mutig angehen", verspricht Trainer Mario Helmlinger. Und auch Union Hallein wird der Austria das Leben schwer machen. Zwei der jüngsten drei Duelle gingen an das Tabellenschlusslicht. Auf einen neuerlichen Erfolg der Union und eine Niederlage der Kuchler hoffen derweil die Verfolger im Aufstiegsrennen. Mit Straßwalchen und Bürmoos sowie Zell am See und Eugendorf treffen sich jeweils direkte Konkurrenten. Selbiges gilt im Kampf um den Klassenerhalt. Auch die Duelle Thalgau gegen Puch und Strobl gegen Bramberg sind Sechs-Punkte-Spiele.

Salzburger Liga, 20. Runde:

Zell am See - Eugendorf (14 Uhr)
SAK - Kuchl (14)

Golling - Adnet (16)

Strobl - Bramberg (16)

Austria Salzburg - Union Hallein (16)

Straßwalchen - Bürmoos (16)

Thalgau - Puch (16)

Bereits am Freitag spielten:

Altenmarkt - Neumarkt 1:4 (0:2). Tore: Hertelt (75.); Huber-Rieder (10.), Hübl (35./Elfer), Pecho (85.), Fonjga (86.).

Quelle: SN

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