Salzburger Liga

Austria will den SAK mit Tempo stoppen

Die Violetten setzen im Stadtderby auf ihre Offensive, um die Vorentscheidung im Titelrennen der Salzburger Liga zu verhindern.

Austria-Mittelfeldmotor Umberto Gruber und SAK-Kapitän Robert Strobl (r.) kämpfen um den Derbysieg.  SN/krugfoto/Krug Daniel sen.
Austria-Mittelfeldmotor Umberto Gruber und SAK-Kapitän Robert Strobl (r.) kämpfen um den Derbysieg.

Alles ist angerichtet, für den Showdown des Spitzenduos der Salzburger Liga. Im Derby gegen den Stadtrivalen und ersten Verfolger, Austria Salzburg, kann der SAK am Samstag (16 Uhr) den Vorsprung auf neun Punkte ausbauen - und damit einen wohl entscheidenden Schritt Richtung Meistertitel setzen. Vor über 1000 Zusehern in Nonntal will die Austria hierbei der große Spielverderber sein.

"Wir brennen auf den Derbysieg und sind vor den vielen Fans besonders hungrig", versichert Austria-Trainer Christian Schaider, dessen Mannschaft im Frühjahr noch kein Spiel gewonnen hat. "Dass wir nun einmal nicht der Favorit sind, tut da ganz gut. Wir können befreit aufspielen." Nutzen wollen die Maxglaner vor allem ihre Power in der Offensive. "Man hat schon im Hinspiel gesehen, dass wir dem SAK mit unserem Tempo und unserem Pressing wehtun können. Da sind wir leicht im Vorteil", sagt Schaider, dessen Angreifer Resul Omerovic und Eyüp Erdogan gemeinsam auf 27 Saisontreffer kommen, im neuen Jahr aber noch torlos sind.

Auch die Stärken des Gegners sind dem Deutschen nicht verborgen geblieben. "Sie haben hohe individuelle Klasse - vor allem auch bei Standards und im Abschluss", findet Schaider, der sein Team auf keinen Schlüsselspieler speziell vorbereiten muss. "Da müsste ich alle aufzählen. Sie haben lauter sehr gute Spieler." Wichtiger sei ohnehin die Tagesverfassung. "Die mentale Komponente entscheidet. Ein Derby kann man nur in den Zweikämpfen gewinnen."

Beim SAK fühlt man sich gerüstet. "Die Austria ist unter Druck und geht sicher geladen ins Spiel. Vom schwachen Frühjahrsstart lassen wir uns nicht blenden. Sie haben eine starke Mannschaft, können uns aber nicht überraschen", betont Trainer Andreas Fötschl, der sich im Vorfeld voll auf sein Team konzentrieren will. "Wie der Gegner spielt, ist egal, wenn wir unseren Plan umsetzen. Wir spielen zu Hause, haben große Qualität und eine super Trainingswoche hinter uns." Die internen Streitigkeiten rund um die Torjäger Mersudin Jukic und Christof Kopleder, die zusammen bei 31 Saisontreffern halten, seien ausgestanden. "Bei uns ist alles positiv."

Letzte Meldungen zum Stadtderby

Bilanz im direkten Duell
Seit der Neugründung traf Austria Salzburg acht Mal auf den Stadtrivalen SAK. Nur zwei Mal verließen die Violetten den Platz als Sieger. Vier Mal setzten sich die Blau-Gelben durch. Das Hinspiel endete Unentschieden (1:1).

Ausfälle auf beiden Seiten
Der SAK muss auf Niko Vavrousek (gesperrt) verzichten. Hinter dem Einsatz von Elias Kircher steht ein Fragezeichen. Bei der Austria fehlen Matthias Öttl (gesperrt) und Fabian Tribl (verletzt). Hannes Endletzberger ist fraglich.

Genügend Karten erhältlich
Ab 8 Uhr sind am Samstag bei der HCS-Arena Karten für das Stadtderby erhältlich. Behördlich sind 1255 Zuschauer zugelassen. "Es sind noch genügend Karten zu haben", sagte SAK-Obmann Josef Penco am Freitag Nachmittag. Für Erwachsene kostet ein Ticket 14 Euro, Studenten, Pensionisten und Jugendliche bezahlen sieben Euro. Für Kinder bis 15 Jahre ist der Eintritt frei.

Quelle: SN

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