Salzburger Liga

Bramberg kommt im Endspurt in Fahrt

Beim 3:1-Sieg gegen Hallein zeigten sich die Oberpinzgauer am Sonntag von ihrer besten Seite. Golling knöpfte Adnet zeitgleich einen Punkt ab.

Brambergs Kapitän Christoph Innerhofer (links) feierte mit seiner Mannschaft einen wichtigen Auswärtssieg. SN/krugfoto/Krug Daniel jun.
Brambergs Kapitän Christoph Innerhofer (links) feierte mit seiner Mannschaft einen wichtigen Auswärtssieg.

Bramberg ist in der Hinrunde der Salzburger Liga lang hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Im Herbst-Endspurt scheint der einstige Geheimfavorit nun in Fahrt zu kommen. Am Sonntag setzten sich die Oberpinzgauer in Hallein mit 3:1 durch. "Hochverdient. Die Mannschaft hat von der ersten bis zur letzten Minute richtig gut gespielt", betonte Sportchef Stefan Leppert nach dem dritten Sieg aus den vergangenen vier Partien. "Es geht jetzt in die richtige Richtung. Alle Spieler ziehen voll mit, trainieren gut und belohnen sich nun endlich auch."

Gegen Union Hallein brachte Luigi Iacona die Gäste mit einem Doppelschlag Mitte der ersten Halbzeit mit 2:0 in Führung. Nachdem die Tennengauer durch einen von Christopher Mayr vollendeten Konter aus dem Nichts verkürzt hatten, fixierte Fabian Bachler schon kurz vor der Pause per Kopf den Endstand. "Die ersten 45 Minuten sind sehr einseitig verlaufen. Wir hatten keinen Zugriff und Bramberg hat uns fast schwindlig gespielt", spricht auch Hallein-Coach Eidke Wintersteller von einem verdienten Ergebnis. "Nach dem Seitenwechsel war es dann ein Kampfspiel", fügt Leppert hinzu.

Brambergs Restprogramm vor der Winterpause hat es mit den Heimspielen gegen Neumarkt, Eugendorf und Bürmoos nun in sich. Sportchef Leppert sagt: "Wir wollen den eingeschlagenen Weg fortsetzen und möglichst viele Punkte holen, um mit einem positiven Gefühl ins Frühjahr zu starten." Mit Interimscoach Tamas Arnoczki als Dauerlösung? "Das entscheiden wir im Winter. Punkte sind für ihn natürlich die beste Werbung."

Ebenfalls am Sonntag trennten sich Adnet und Golling mit 2:2. "Zwei verlorene Punkte. Wir haben vor allem in der ersten Halbzeit nach Belieben dominiert", erklärt Adnets Trainer Thomas Schnöll, dessen Team nach Patrick Ramsauers Führungstor nicht nachlegte. Als Golling kurz nach der Pause binnen drei Minuten doppelt traf, musste man einen Rückstand wettmachen. Dieser glückte Florian Widl in der Schlussphase per Strafstoß. Danach wurde ein Gollinger Treffer nach langen Beratungen wegen Handspiels aberkannt. "Golling haben drei Minuten zu einem Punkt gereicht", ärgert sich Schnöll. "Ein Auswärtspunkt ist für uns okay", sagt Gästecoach Philip Buck.





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