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Salzburger Liga

"Der Sprung in die Regionalliga ist hoch"

Trainer Mario Helmlinger hat Kuchl vom elften Rang im Vorjahr ins Spitzenfeld der Salzburger Liga geführt. Nun steht man vor dem Aufstieg.

Mario Helmlinger steht in seiner ersten Saison als Kuchl-Trainer vor dem großen Coup – dem Aufstieg in die Regionalliga.  SN/krugfoto/Krug Daniel jun.
Mario Helmlinger steht in seiner ersten Saison als Kuchl-Trainer vor dem großen Coup – dem Aufstieg in die Regionalliga.

Nach dem 3:0-Derbysieg gegen Hallein am Freitag fehlt Kuchl nur mehr ein Punkt, um den dritten Aufstiegsplatz in der Salzburger Liga zu fixieren. Im SN-Interview spricht Trainer Mario Helmlinger über das Erfolgsgeheimnis seiner jungen Elf, den Sprung in die Regionalliga und die Kaderplanung.

Drei Runden vor Schluss beträgt der Vorsprung auf Neumarkt neun Punkte. Lassen Sie sich schon zum Aufstieg gratulieren? Mario Helmlinger: Sicher nicht. Wir sind nah dran, die Ausgangslage ist gut. Jetzt kommen mit Adnet und Bürmoos aber zwei Gegner, die uns im Herbst geschlagen haben. Das wird schwierig.

Ihre Mannschaft ist seit 13 Liga-Spielen unbesiegt. Im Frühjahr hat man nur vier Punkte abgegeben. Was zeichnet Ihr Team aus? Charakterlich ist die Mannschaft top. Der Zusammenhalt ist groß und die Führungsspieler erfüllen ihre Aufgabe. Das Team entwickelt sich Woche für Woche.

Zuletzt ragten Matthias Seidl und Christian Kaindl heraus, die gemeinsam 35 der 62 Treffer erzielt haben. Welche Zukunft trauen Sie Ihren Talenten zu? Spieler, die vorn den Unterschied machen, braucht jede Mannschaft. Ich traue aber auch einigen anderen Spielern im Kader zu, dass sie sich in einer höheren Liga etablieren. Man hat heuer gesehen, dass sie mit der Aufgabe wachsen.

Was ist nötig, um sich nach einem möglichen Aufstieg auch in der Regionalliga zu behaupten? Der Sprung ist hoch. Die Teams sind dort noch ausgeglichener, haben Spieler mit Erfahrung aus höheren Ligen. Alles wird noch intensiver. Da würde uns viel Widerstand erwarten.

In der Vorwoche haben Sie Neuzugänge gefordert. Wie laufen die Planungen? Stützen wie Tommy Plainer, Elvin Pargan und Christian Kaindl bleiben, andere wie Vinzenz Zschock oder Max Strasser gehen. Junge Spieler rücken nach. Zudem kämpfen wir um punktuelle Verstärkungen. Der Markt ist aber schwierig, weil unglaubliche Summen aufgerufen werden. An der Vereinsphilosophie wird sich nichts ändern.



Quelle: SN

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