Salzburger Liga

Halleins Motor läuft auf Hochtouren

Christoph Siller und Co. wehrten auch Brambergs Angriff ab und verteidigten mit einem Kantersieg souverän die Tabellenführung.

Christoph Siller treibt mit Adil Alic Halleins Spiel im zentralen Mittelfeld an.  SN/krugfoto/Krug Daniel sen.
Christoph Siller treibt mit Adil Alic Halleins Spiel im zentralen Mittelfeld an.

Vierter Sieg im vierten Heimspiel: Hallein hat am Samstag auch Bramberg zu Hause bezwungen und mit einem 5:0-Sieg die Tabellenführung in der Salzburger Liga verteidigt. "Derzeit geht alles auf. Vor allem mit der zweiten Halbzeit bin ich sehr zufrieden. Da haben nur mehr wir gespielt", sagte Trainer Eidke Wintersteller.

Nach ausgeglichenen, torlosen 45 Minuten, in denen beide Mannschaften auf Sicherheit bedacht waren, legten die Tennengauer zu: David Reichinger per Elfmeter (49. Minute) und Adil Alic per Kopf (56.) entschieden das Spiel. Die Joker Boris Babic, der doppelt traf, und Lukas Danter fixierten in der Schlussphase den Kantersieg.

Auch ohne den verletzten Kapitän und Torjäger Christopher Mayr läuft es beim Fusionsclub weiter wie am Schnürchen. "Defensiv lassen wir wenig zu und nach vorn kommen wir immer wieder gefährlich, weil wir viel laufen. Zudem können wir von der Bank Spieler bringen, mit denen wir stärker werden", sagt Wintersteller.

Ein Kicker ragt aktuell heraus: "Christoph Siller ist in Überform. Wenn die Gegner müde werden, wird er immer stärker", lobt Halleins Chefcoach den Mittelfeldspieler, der eine weitere Anspielstation erhält: Kuchl-Youngster Ben Leitenstorfer wechselt mit sofortiger Wirkung zum Spitzenreiter der Salzburger Liga.

Erster Verfolger ist nach dem Punkteverlust des Titelfavoriten Eugendorf in Bürmoos nun Adnet mit drei Zählern Rückstand. "13 Punkte sind unglaublich, wenn man weiß, dass im Training teilweise nur neun Spieler sind", sagt Trainer Thomas Schnöll, der spielerisch noch viel Luft nach oben sieht. Aber: "Wir sind verdient vorn dabei und werden die Topteams jagen. Die brauchen das", sagt der Adnet-Coach.

Hinter den drittplatzierten Eugendorfern sind auch die noch ungeschlagenen Gollinger sowie Straßwalchen und Siezenheim auf Schlagdistanz. Nur halb so viele Punkte wie die Halleiner, nämlich acht Zähler, hat der Tabellenachte Bramberg am Konto. "Wir wären gern weiter vorn, müssen hart arbeiten", sagt Trainer Johannes Schützinger. In Hallein habe das erste Gegentor das lange ausgeglichene Spiel entschieden. "5:0 war dann zu hoch, aber wir haben uns aufgegeben."

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