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Salzburger Liga

Heimmacht Bürmoos meldet sich zurück

Die zuletzt schwächelnden Flachgauer sind nach dem 3:0-Erfolg über Zell am See nun seit einem Jahr zu Hause ungeschlagen.

Die Bürmoos-Abwehr rund um Stefan Permanschlager (links) hielt gegen Zell am See die Null. SN/krugfoto/Krug Daniel sen.
Die Bürmoos-Abwehr rund um Stefan Permanschlager (links) hielt gegen Zell am See die Null.

Bürmoos hat am Samstag mit einem 3:0-Heimsieg gegen Zell am See in die Erfolgsspur zurückgefunden. Die Flachgauer, die der Rolle als Anwärter auf einen Spitzenplatz der Salzburger Liga in den ersten Runden noch zu selten gerecht geworden waren, zeigten sich klar verbessert. "Ein verdienter Sieg. Die Mannschaft hat den Plan perfekt umgesetzt und sehr diszipliniert gespielt", freut sich Trainer Bernhard Kletzl, dessen Team schon zur Pause alles entschied. Bernhard Arbinger traf per Weitschuss zur frühen Führung. Michael Switil, der nach einem von Senad Hamzic gehaltenen Elfer abstaubte, und Mario Bergmüller, der seinen vergebenen Strafstoß wettmachte, stellten den Endstand her.

Bergmüller und Hamzic sorgten kurz nach der Pause für einen Schreckmoment. Nach einem Zusammenprall mussten beide von der Rettung ins Oberndorfer Krankenhaus gebracht werden. "Mario wurde mit fünf Stichen genäht. Und auch dem Zeller Tormann geht es den Umständen entsprechend gut. Da also auch das glimpflich ausgegangen ist, war das Spiel für uns eine runde Sache", betont Bürmoos-Obmann Robert Eckschlager, der den Heimsieg beim anschließenden Weinfest bejubelte.

Die von ihm initiierte Krisensitzung am vergangenen Montag scheint gefruchtet zu haben. "Die Mannschaft hat es offensichtlich verstanden und ein völlig anderes Gesicht als zuletzt gezeigt. Das war eine tadellose Leistung", sagt Eckschlager, der auch dem Trainerteam rund um Chefcoach Kletzl ein gutes Zeugnis ausstellt: "Die Umstellungen haben sich ausgezahlt. Die Trainer machen das aber ohnehin gut. Sie sind nie zur Diskussion gestanden." Damit dies auch so bleibt, muss Bürmoos aber nachlegen. Mit Union Hallein und Puch warten zwei Nachzügler. "Sechs Punkte und wir haben den Anschluss ans vordere Mittelfeld wieder geschafft", weiß Eckschlager, dessen Club nun seit einem Jahr und saisonübergreifend 13 Meisterschaftsspielen zu Hause ungeschlagen ist. "So soll es weitergehen."

Eine Kehrtwende braucht derweil Gegner Zell am See, das am Samstag kein Rezept fand, um die kompakten und die stark konternden Hausherren zu bändigen. "Wir haben einen rabenschwarzen Tag erwischt", meint Zell-Sportdirektor Toni Schaupper.





Quelle: SN

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