Salzburger Liga

Kuchl ist nach Gala nun der große Gejagte im Aufstiegsrennen

Die Tennengauer haben nach dem Erfolg über die Austria gute Karten im Kampf um den dritten Aufstiegsplatz. Die Verfolger bleiben aber hartnäckig.

Christian Kaindl (links) führte Kuchl als Kapitän zum ersten Sieg gegen die Austria. SN/krugfoto/Krug Daniel sen.
Christian Kaindl (links) führte Kuchl als Kapitän zum ersten Sieg gegen die Austria.

Kuchl hat am Samstag nicht nur die Torsperre gegen die Austria eindrucksvoll beendet, sondern mit dem 3:0-Heimsieg auch den dritten Tabellenplatz in der Salzburger Liga gefestigt. Mit nur mehr sechs Zählern Rückstand auf die Maxglaner und schon vier Punkten Vorsprung auf den Tabellenvierten Neumarkt sind die Kuchler im Aufstiegsrennen nun der große Gejagte, aber auch Jäger.

"Wenn die Austria nicht in die Spur findet, sind wir da. Uns reicht aber der dritte Platz. Das wird schwer genug", betont Kuchls Sportchef Christian Seidl, der seine Mannschaft auf einem guten Weg sieht: "Im Vergleich zum Auftaktspiel hat man eine klare Steigerung gesehen. Wir waren sehr bissig und wollten den Sieg unbedingt." Im Kampf um den Aufstieg hat Seidl weniger die im Frühjahr noch nicht in die Gänge gekommenen Neumarkter, sondern drei andere Flachgauer Clubs auf der Rechnung. "Eugendorf fürchte ich am meisten. Aber auch Straßwalchen und Bürmoos sind gefährlich."

Wie Kuchl hält das Trio 2019 beim Punktemaximum. Die Rolle des Geheimfavoriten weist vor allem Eugendorf von sich. "Darüber machen wir uns keine Gedanken. Wir müssten als Tabellensiebter sieben Punkte aufholen. Das wird eng", erklärt Trainer Arsim Deliu, dessen Team beim 3:1-Sieg gegen Strobl neuerlich souverän agierte. "Vor allem die ersten 35 Minuten zeigen, was in der Mannschaft steckt. "

In starker Form befindet sich auch Straßwalchen, das als Tabellenfünfter zwei Punkte mehr als Eugendorf aufweist. Beim 4:1-Sieg gegen Adnet bewies man auch Reife. "Eine tadellose Partie auf einem extrem schlechten Rasen. Wir haben das erwachsen gelöst", sagt Trainer Michael Kalhammer, dessen Team nun auf Bürmoos und Neumarkt - sowie dazwischen im Landescup auf Zell - trifft. "Nach diesen Spitzenspielen wird man wissen, wo die Reise heuer noch hingeht."

Ähnlich sieht dies Straßwalchens nächster Gegner Bürmoos. "Wenn wir vorn dranbleiben wollen, müssen wir die direkten Duelle gewinnen", weiß Coach Bernhard Kletzl. Gegen Altenmarkt setzte sich der Tabellensechste am Samstag in einem lange ausgeglichenen Match mit 3:1 durch. "Wir sind momentan sehr gut drauf."

Quelle: SN

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