Salzburger Liga

Lebenszeichen - Puch leckte nach Verletzung Blut

Die Tennengauer drehten das Spiel gegen Altenmarkt und feierten den ersten Saisonsieg. Die Wende brachte ausgerechnet ein unfreiwilliger Spielerwechsel.

Puchs Michael Petautschnig (rechts) musste nach 35 Minuten w. o. geben. SN/krugfoto/Krug Daniel sen.
Puchs Michael Petautschnig (rechts) musste nach 35 Minuten w. o. geben.

Schlusslicht Puch hat am Samstag im Abstiegskampf der Salzburger Liga ein kräftiges Lebenszeichen gegeben und sich zu Hause mit 3:1 gegen Altenmarkt durchgesetzt. "Es hat sich ausgezahlt, dass die Mannschaft nach den vielen Niederlagen drangeblieben ist. Sie hat heute Charakter gezeigt und Verantwortung übernommen", freute sich Trainer Francesco Parrillo nach dem ersten Sieg im elften Meisterschaftsspiel unter seiner Führung. Widmen will der 29-jährige Deutsche den Erfolg Obmann Peter Weidisch, der tags zuvor seinen 69. Geburtstag feierte. "Die Spieler waren bis in die Haarspitzen motiviert, um ihm zu zeigen, dass wir in der Liga bleiben wollen."

Deshalb hatte der Tabellenletzte in dieser Woche auch erstmals vier Mal trainiert. Den schwachen Start in die Partie konnte das nicht verhindern. Die Gäste aus Altenmarkt dominierten in der ersten halben Stunde und gingen durch Branko Bozic auch in Führung. Der Ex-Kuchler war es auch, der wenig später die Großchance auf das 2:0 vergab. Den Umschwung brachte ausgerechnet ein verletzungsbedingter Wechsel der Pucher: Weil Michael Petautschnig wegen einer Rippenverletzung ausgetauscht werden musste, kam Danijel Tosic in der 35. Minute zu seinem Debüt im Trikot der Tennengauer. Trainer Parrillo stellte zudem die Formation von 1-5-4-1 auf ein klassisches 1-4-4-2 um.

"Die Not macht halt erfinderisch. Danach waren wir besser im Spiel. Wir haben mehr Druck erzeugt und in der Halbzeit gewusst: Heute holen wir fix Punkte", erklärt Puchs Chefcoach, der Recht behalten sollte. Innenverteidiger Borislav Petrovic glich nach einem Standard per Kopf aus. In der Schlussphase traf Joker Florian Vogl nach einer Hereingabe von Marco Stocker zum Führungswechsel. Der erstmals im Sturm aufgebotene Tobias Suppik entschied das Spiel wenig später per Konter. "Die Tore waren dann überfällig. Wir haben spätestens mit dem Ausgleich Blut geleckt und am Ende verdient gewonnen", jubelt Parrillo.

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