Salzburger Liga

Neumarkt überwindet die Angst auswärts

In Thalgau fuhren die Flachgauer den zweiten Auswärtserfolg ein. Damit bleiben sie wie Zell am See, das Bergheim bezwang, im Titelkampf.

Neumarkts Bernhard Pecho (rechts) traf gegen Thalgau (hier: David Wendlinger) zum 2:0. SN/krugfoto/Krug Daniel sen.
Neumarkts Bernhard Pecho (rechts) traf gegen Thalgau (hier: David Wendlinger) zum 2:0.

Neumarkt und Zell am See sind im Titelrennen der Salzburger Liga noch nicht abzuschreiben. Nach empfindlichen Dämpfern in der Vorwoche meldeten sich die Aufstiegsanwärter am Sonntag mit Zu-null-Siegen zurück. Während die an fünfter Stelle liegenden Flachgauer bei Krisenclub Thalgau einen ungefährdeten 4:0-Erfolg feierten, reichte dem Tabellendritten Zell am See ein Treffer zum Heimsieg gegen Bergheim. Fünf bzw. sieben Punkte fehlen auf Spitzenreiter Eugendorf.

"Sie sind verdient vorn. Wir müssen unsere Probleme in den Auswärtspartien in den Griff bekommen. Da haben wir etwas Angst. Die Führungsspieler müssen Verantwortung übernehmen", weiß Neumarkts Trainer Tomislav Jonjic, wo es anzusetzen gilt. In Thalgau zeigte man sich wieder von der besseren Seite. Raimund Friedl versenkte noch in der ersten Minute einen Freistoß direkt. Bernhard Pecho und Christoph Hübl erhöhten vor der Pause auf 3:0. Dass Friedl in der zweiten Halbzeit per Strafstoß an Goalie Georg Almhofer scheiterte, rächte sich nicht. Alexander Madlmayrs Eigentor besiegelte den erst zweiten Auswärtssieg. "Die Mannschaft hat eine gute Reaktion auf die schwache Leistung gegen Bramberg gezeigt. Wir waren clever, aggressiv und zweikampfstark", resümiert Jonjic, der zuletzt einige Ausfälle zu verkraften hatte. Gegen Thalgau kam Ersatztormann Lukas Fuchs sogar zu einem Kurzeinsatz als Stürmer. "Eine schwierige Situation."

Das Schicksal teilt Jonjic mit Zell-Trainer Bernhard Hanser, der in der siebten Runde in Golling Tormann Matija Vladic als Feldspieler eingewechselt hatte. Zuletzt hat sich der Kroate aber auf seiner eigentlichen Position als Stammkraft etabliert. Gegen Bergheim hielt er den 1:0-Heimsieg mit starken Paraden fest. "Wir haben den Vorsprung gerade noch über die Zeit gerettet. Unser Tormann hat überragend gehalten", erklärt Zell-Sportdirektor Toni Schaupper, dessen Team nach Simon Viertlers frühem Abstauber-Tor lang dominierte. Als Martin Hartl kurz vor dem Seitenwechsel einen Strafstoß neben das Tor setzte, riss aber der Faden. Bergheim drängte danach vergeblich auf den Ausgleich. "Ein ganz wichtiger Sieg, denn wir wollen den Anschluss nach vorn nicht verlieren", sagt Schaupper.





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