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Salzburger Liga

Strobl lässt im Abstiegskampf auch Trainer wieder stürmen

Kurz nach Leyti Secks Einwechslung glichen die Flachgauer gegen Altenmarkt aus.

Strobls Leonhard Lindenthaler (rechts) konnte nach acht Pleiten endlich wieder über einen Punkt jubeln.  SN/krugfoto/Krug Daniel sen.
Strobls Leonhard Lindenthaler (rechts) konnte nach acht Pleiten endlich wieder über einen Punkt jubeln.

Auf den ersten Sieg unter seiner Führung wartet Strobl-Trainer Leyti Seck noch. Gegen Altenmarkt war das Tabellenschlusslicht der Salzburger Liga am Samstag aber nah dran - und der Coach beim 1:1 in der Schlussphase mittendrin. Wie schon im Heimspiel gegen die Austria wechselte sich der 38-Jährige kurz vor Spielende selbst als Rechtsaußen ein. "Es hat Spaß gemacht. Die Schnelligkeit ist noch da. Auch wenn ich seit zehn Jahren nicht trainiert habe, zehn Minuten gehen immer noch", versichert Seck, der kurz nach seiner Einwechslung über den Ausgleich jubeln konnte. Kapitän Jakob Schiendorfer verwandelte einen Strafstoß zum Endstand. "Es wäre sogar der Sieg möglich gewesen. Wir haben am Ende großen Druck erzeugt. Aber auch der Punkt hilft uns."

Der Auftritt seiner extrem ersatzgeschwächten Mannschaft, die nach acht Niederlagen in Folge zuletzt auch noch den Schlüsselbeinbruch von Matthias Eisl wegstecken musste, stimmt ihn zuversichtlich: "Vom Willen her war das unser bestes Spiel. Die Vorzeichen hätten nicht viel schlimmer sein können. Der Kader ist dünn. Die Mannschaft hält aber zusammen." Einen Zähler liegen die Flachgauer, die im Hinspiel gegen Altenmarkt Anfang Oktober das letzte Mal einen vollen Erfolg feierten, hinter Union Hallein. "Wenn wir in den ausstehenden drei Runden erneut so auftreten, nimmt die Saison ein gutes Ende."

Quelle: SN

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