Salzburger Liga

Union Hallein rettet sich - Strobl steigt ab

Die Tennengauer fixieren den Klassenerhalt in der Salzburger Liga mit einem 5:3-Erfolg in Thalgau vorzeitig und entgehen so dem Showdown mit Strobl, das nach der 2:4-Pleite gegen Golling in die 1. Landesliga muss.

Hallein-Angreifer Christopher Mayr (links) traf beim 5:3-Erfolg in Thalgau doppelt. SN/krugfoto/Krug Daniel sen.
Hallein-Angreifer Christopher Mayr (links) traf beim 5:3-Erfolg in Thalgau doppelt.

Auf das abschließende direkte Duell hat es Union Hallein nicht ankommen lassen. Dabei hat das Match am Samstag in Thalgau überhaupt nicht wunschgemäß begonnen. Erst nach dem 1:2-Anschlusstreffer von Zeljko Crnogorcevic Mitte der ersten Halbzeit fand die Mannschaft von Cheftrainer Heinz Vitzkotter ins Spiel. "Ein grottenschlechter Start. Das Team hat dann aber gewaltigen Charakter gezeigt und die Schwächen des Gegners genutzt", freut sich Halleins Coach, dass seine Elf noch vor der Pause in Führung ging.

Auch in der zweiten Halbzeit mussten die Gäste zunächst einen Rückschlag hinnehmen. "Nach dem 3:3 waren wir angeschlagen. Thalgau hat dann aber aufgehört und wir haben noch die nötigen Impulse nach vorn gesetzt", betont Vitzkotter. Adrian Vurbic und Doppeltorschütze Christopher Mayr trafen zum 5:3-Sieg. Weil Tabellenschlusslicht Strobl gegen Golling keinen Punkt holte, reicht dieser Auswärtserfolg zum Ligaverbleib.

Die Mission von Interimstrainer Vitzkotter ist damit erfüllt. "Wir haben Woche für Woche mit dem letzten Aufgebot spielen müssen. Schön, dass ich die Mannschaft nun mit dem Klassenerhalt übergeben kann", atmet der künftige Sportdirektor der Halleiner durch. Sein Fokus gilt fortan verstärkt der Kaderplanung. "Wir wollen gleich mit den Spielern verlängern und die Neuverpflichtungen fixieren."

Schützenhilfe leistete Lokalrivale Golling, das Strobl 4:2 schlug. "Sie waren vor allem in der ersten Halbzeit stärker - und unverständlicherweise auch aggressiver. Golling wollte mehr", ärgert sich Strobl-Trainer Leyti Seck, dessen Verein nach einem völlig verkorksten Frühjahr den bitteren Gang in die 1. Landesliga antreten muss. "Leider ist sehr viel schiefgegangen. Wir hatten ohnehin einen kleinen Kader. Wenn dann so viele Leistungsträger ausfallen, geht auch Qualität ab. In Summe war es zu wenig."

Quelle: SN

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