Schwimmen

Luka Mladenovic: Im Rekordtempo nach vorn

Salzburgs Toptalent Luka Mladenovic schwamm bei den Kurzbahn-Meisterschaften in Wiener Neustadt gut wie nie. Der Olympiatraum des Medaillensammlers wird immer realistischer.

Brustspezialist Luka Mladenovic wird immer schneller. SN/gepa pictures/ armin rauthner
Brustspezialist Luka Mladenovic wird immer schneller.

Ein Salzburger Schwimmer bei den Olympischen Spielen? Was viele Jahre undenkbar schien, rückt dank Luka Mladenovic immer näher. Das bewies das 18-jährige Toptalent der Schwimmunion Salzburg bei den österreichischen Kurzbahn-Meisterschaften in Wiener Neustadt erneut eindrucksvoll.

Ehe der Junioren-Weltmeister am Sonntag zum Abschluss über 200 Meter Lagen seine zweite Goldmedaille verpasste, hatte er tags zuvor gleich zwei neue nationale Juniorenrekorde aufgestellt. Vor allem die neue Bestmarke von 2:06,37 Minuten in seiner Paradedisziplin 200 Meter Brust ist ein Fingerzeig Richtung Paris 2024. "Das ist eine irre starke Zeit und Lukas beste Karriereleistung", sagt Salzburgs Schwimmverbandspräsident Clemens Weis. Auch er weiß, dass Mladenovic noch viel Arbeit bevorsteht, um 2023 oder im Frühjahr 2024 die Qualifikationszeit für die Sommerspiele zu unterbieten. Aber: "Luka macht weiter einen Schritt nach dem anderen. Alles läuft nach Plan", betont Weis.

In Wiener Neustadt schwamm Salzburgs Aushängeschild, das von Plamen Ryaskov trainiert wird, im Sog der olympiaerprobten WM-Starter Christopher Rothbauer und Bernhard Reitshammer zu mehreren Spitzenplätzen. Nach Gold über 400 Meter Lagen holte Mladenovic Silber über 200 Meter Brust und Lagen sowie Bronze über 100 Meter Brust und Lagen. "Luka ist mit Österreichs Kalibern auf Augenhöhe geschwommen", lobt Weis.

Seine Schwimmunion war in Niederösterreich mit 13 Sportlern und Sportlerinnen vertreten. Luca Karl war über 800 und 1500 Meter Freistil jeweils zweitbester Österreicher und pulverisierte über die Langdistanz seine persönliche Bestzeit. "Luca hat wieder einen Leistungssprung gemacht. Das war auf EM-Limit-Niveau", sagt Weis, der auch mit Florian Stefanik viel Freude hat. Dieser wechselte aus der Südstadt nach Salzburg und holte über 400 Meter Lagen Bronze. Dritter wurde auch Samuel Thamm über 800 Meter Freistil.

Nach dem Ausflug auf die Kurzbahn steht in Rotterdam ab Donnerstag ein Meeting auf der Langbahn an. Danach beginnt die Vorbereitung aufs Frühjahr - und damit Mladenovic' nächste Etappe auf dem Weg nach Paris.

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