Schwimmen

Mexikanische Brüder durchquerten Fuschlsee am schnellsten

Südamerikaner hängten die Konkurrenz klar ab. Rennen über Langdistanz fiel Wetter zum Opfer.

Zwei mexikanische Brüder habe am Samstag das Fuschlseecrossing klar dominiert. Paulo und Maximiliano Strehlke-Delgado lieferten sich auf der 2,1 km langen Schwimmstrecke ein packendes Privatduell, bei dem sich Paulo am Ende mit einer Zeit von 21:08 Minuten um acht Sekunden durchsetzte. Als Dritter erreichte der Deutsche Marcus Joas mit mehr als eineinhalb Minuten Rückstand das Ziel im Fuschler Strandbad. Das Rennen über die doppelte Distanz musste wegen der unsicheren Wetterlage gestrichen werden.

Auf Urlaub beim Vater

"Ich bin glücklich über den Sieg. Die Bedingungen waren gut, aber das Wasser war für mich etwas zu kalt", meinte der Sieger, der sich gemeinsam mit seinem Bruder bis Ende August auf Urlaub in Kiefersfelden, dem Heimatort ihres Vaters, befindet. Die beiden Leistungsschwimmer nützten das Fuschlseecrossing als Vorbereitung
für die anstehende Junioren-Schwimm-WM.

Mutter überredete die Siegerin

Bei den Damen dominierten die Schwimmerinnen aus Deutschland. Franca Brückner siegte mit einer Zeit von 24:34 vor Renate Forstner (+34 Sek.) und Marie-Therese Bartl (+47 Sek.). "Ich bin das erste Mal beim Fuschlseecrossing am Start. Meine Mutter hat sich hier angemeldet und mich überredet, auch mitzumachen. Es war ein schöner Wettbewerb", erzählt die siegreiche Deutsche.

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