Regionalsport

Seekirchen verpasste mit geliehenen Trainern das Europacup-Finale

Corona erschwerte Seekirchens Debüt im Faustball-Europacup. Am Samstag geht es um Bronze.

Sabine Süffert (rechts) konnte in Deutschland nicht mitwirken (Archivbild).  SN/krugfoto/Krug Daniel sen.
Sabine Süffert (rechts) konnte in Deutschland nicht mitwirken (Archivbild).

Seekirchens Faustballerinnen sind am Freitag im deutschen Calw im Europacup-Halbfinale Titelverteidiger Dennach mit 1:4 (8:11, 7:11, 11:9, 6:11, 5:11) unterlegen. "Die ersten drei Sätze waren offen. Wir haben uns wacker geschlagen", sagt Obmann Gerhard Strasser, dessen Team ersatzgeschwächt angereist ist. Hauptangreiferin Sabine Süffert erhielt am Donnerstag ein positives Coronatestergebnis. Das verhinderte auch die Teilnahme von Trainer Mathias Karafiat, der mit Seekirchens Topspielerin zusammenlebt - und in Quarantäne musste. Hilfe kam aus ihrer Heimat Vöcklabruck: Die Trainer vom österreichischen Herren-Meister, Michael Fels und Stefan Huemer, die ab Samstag in der Nähe im Europacup antreten und die Salzburgerinnen anfeuern wollten, übernahmen das Coaching. Am Samstag wartet im Duell um Bronze der Schweizer Meister Diepoldsau-Schmitter, der Gastgeber Calw 2:4 unterlag. "Auch das wird eine riesige Herausforderung", sagt Seekirchens Kapitänin Annika Huber, die den eingesprungenen Trainern dankt. "Sie haben das großartig gemacht."

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