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Regionalsport

Seekirchner "Esel"zu stark für Austria

Die Elf von Trainer Alexander Schriebl gewinnt in Maxglan mit 1:0 und sorgte damit für die nächste Überraschung in der Regionalliga Salzburg.

Seekirchen-Stürmer Michael Aigner erzielte gegen die Austria den Siegtreffer.  SN/krugfoto/Krug Daniel jun.
Seekirchen-Stürmer Michael Aigner erzielte gegen die Austria den Siegtreffer.

Nach dem sensationellen fünften Platz in der Vorsaison folgte im Sommer in Seekirchen der radikale Schnitt. Viele Stammspieler verließen den Verein, auf namhafte Neuverpflichtungen wurde aus finanziellen Gründen verzichtet. So musste Trainer Alexander Schriebl mit einer sehr jungen Mannschaft in die neue Regionalliga Salzburg starten und zählte mit seiner Mannschaft vor der Saison zu den Abstiegskandidaten.

"Wir machen uns keine Sorgen. Wenn wir alle körperlich fit sind, dann können wir in der Liga sicher mithalten. Wir haben einen sehr guten Trainer, der aus jeder Mannschaft das Maximum rausholt", erklärte Seekirchen-Routinier Peter Pöllhuber vor der Saison. Und der Ex-Profi sollte recht behalten. Die Flachgauer starteten mit vier Siegen in die Saison und avancierten schnell zum Sensationsteam. Auch die knappen Niederlagen gegen die Topfavoriten SAK und Saalfelden brachten Coach Schriebl nicht aus der Fassung.

Am Samstag wurde Seekirchen wieder belohnt für seinen immensen Aufwand. Michael Aigner brachte den Außenseiter in Maxglan kurz vor der Pause in Führung, im zweiten Spielabschnitt hielt Goalie Nico Tezzele, der für seinen Trainer derzeit der beste Tormann der Liga ist, den knappen Vorsprung fest. "Wieder eine unglaubliche Leistung meiner Mannschaft", freut sich Schriebl, der sein Erfolgsrezept leicht erklären kann. "Wir sind Esel, die ein Pferderennen gewinnen wollen. Wir investieren sehr viel und sind körperlich topfit." Ob seine junge Truppe bis zum Schluss der Herbstsaison um die beiden Play-off-Plätze mitspielen kann, weiß Schriebl noch nicht: "Wenn wir in der 15. Runde noch vorn dabei sind, dann ist alles möglich. Aber bis dahin kann noch viel passieren."

Bereits am kommenden Freitag wollen Pöllhuber und Co. gegen St. Johann für die nächste Überraschung sorgen und Platz zwei verteidigen.

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