Segeln

Prettner/Flachberger segeln in Portugal zu Bronze

Wolfgangseer zeigten mit drei Wettfahrtsiegen auf − Laura Schöfegger verpasste mit ihrer neuen Partnerin Lisa Farthofer knapp den Sprung aufs Stockerl.

Salzburgs Segelteams haben sich beim Portugal Grand Prix vor Vilamoura in starker Form präsentiert. Keanu Prettner und Jakob Flachberger vom UCY Wolfgangsee segelten als Dritte in der 49er-Klasse aus Podest. Clubkollegin Laura Schöfegger verpasste mit ihrer neuen Partnerin Lisa Farthofer knapp den Sprung aufs Stockerl im 49erFX und landete im Endklassement auf Rang vier.

"Es wäre mehr drinnen gewesen"

Prettner/Flachberger feierten im Regattaverlauf drei Rennsiege und verteidigten am Schlusstag mit drei fünften Plätzen Rang drei. "Unsere Leistung bei den letzten drei Rennen war ziemlich konstant - es wäre aber mehr drinnen gewesen. Bei einer Wettfahrt haben wir anfangs komplett auf die falsche Seite gesetzt, bei einer anderen unterlief uns ein schwacher Start. Trotzdem konnten wir uns immer wieder nach vorne arbeiten und uns zurückkämpfen", erinnert sich Steuermann Prettner.

Fehler und Fehlstart kosteten bessere Platzierung

Den Grundstein für den Podestplatz legten die zuletzt bei der Weltmeisterschaft vor Oman auf Rang 15 klassierten Salzburger mit ihren drei Wettfahrtsiegen - verteilt auf die ersten drei Renntage. "Grundsätzlich sind wir mit dem Abschneiden hier ganz zufrieden. Vor allem über die Konstanz unserer Leistung sind wir erfreut. Mit ein paar Fehlern weniger, etwa dem Frühstart im neunten Rennen, wäre noch mehr drinnen gewesen", weiß der Salzburger. Am Ende fehlten neun Punkte auf Rang zwei. Den Sieg holte sich die dänische Paarung Frederik Rask/Jakob Precht Jensen.

"Lehrreiche Regatta" für neues Team

Neun Punkte fehlten am Ende auch Laura Schöfegger und Lisa Farthofer − allerdings um statt auf dem vierten Rang auf dem Podest zu landen. Das erst seit Sommer zusammen im Boot sitzende Duo hat sich während der vier Regattatage kontinuierlich gesteigert und von Gesamtrang sieben nach Tag eins nach vorne gearbeitet. "Es war eine sehr lehrreiche Regatta. Der Wettkampf hat uns gezeigt, dass wir, wenn mehr Wind ist, vorne dabei sind, und wir haben gemerkt, dass wir bereits deutlich fitter sind als noch bei der EM oder WM. Es hat richtig Spaß gemacht, bei Welle und deutlich mehr Wind als bei den letzten Regatten zu segeln - auch der Sieg in der zehnten Wettfahrt hat sich richtig cool angefühlt", berichtet Steuerfrau Schöfegger. "Wir freuen uns auf die kommenden Aufgaben und werden versuchen, an unsere guten Leistungen anzuschließen." Den Sieg in der 49er-FX-Klasse sicherten sich mit Johanne Schmidt und Andrea Schmidt zwei Däninnen.

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