SFV-Landescup

Brisanz im Landescup: Mit zwei Siegen auf die große Fußballbühne

Wie Titelverteidiger Straßwalchen wollen auch Kuchl und Zell am See ins Halbfinale des Fußball-Landescups einziehen - und damit den vorletzten Schritt Richtung ÖFB-Cup setzen.

Straßwalchens Bernhard Lugstein (l.) hat Cupfinale im Visier. Krug SN/krugfoto/Krug Daniel sen.
Straßwalchens Bernhard Lugstein (l.) hat Cupfinale im Visier. Krug

Mit zwei Siegen in den ÖFB-Cup - diese Chance wittern die drei Salzburg-Ligisten Kuchl, Straßwalchen und Zell am See, die am Mittwoch ins Halbfinale des SFV-Landescups einziehen wollen. Den beiden Finalisten ist ein Startplatz im nationalen Cupbewerb 2019/20 sicher. Während die Kuchler ihre Topform gegen Westligist Grödig ausspielen wollen (19 Uhr), gastiert Zell in Straßwalchen (19.30).

"Im Landescup gibt es nichts zu verlieren", sagt Zell-Trainer Burkhard Schaupper. Aber mit dem Finaleinzug heuer besonders viel zu gewinnen? "Das wird alles andere als einfach. Wir werden aber auf alle Fälle unser Bestes geben", versichert der erfahrene Trainer, der in Straßwalchen auf David Drljic, Christoph Bernsteiner und Lukas Freiberger verzichten muss. Dafür ist Kapitän Martin Hartl wieder an Bord. "Ich erwarte ein Spiel auf Augenhöhe. Wir sind auswärts aber sicher nicht der Favorit."

Von einem engen Spiel geht auch der Titelverteidiger aus. "Das wird ein spannendes Duell. Dass wir zu Hause spielen, könnte ein Vorteil sein", hofft Straßwalchens Sportchef Markus Chudoba, dessen Team ohne Sebastian Greisinger und David Schörghofer auskommen muss. "Schade, weil wir gern in Bestbesetzung angetreten wären. Der Cup ist uns nämlich sehr wichtig. Den Titel erneut zu holen, wird zwar schwierig. Wir wollen aber unbedingt eine Runde weiterkommen", betont Chudoba, für den das ÖFB-Cup-Ticket ein zusätzlicher Anreiz ist: "Eine super Sache. Für einen Verein wie uns ist das ja nicht selbstverständlich."

Besonders motiviert nimmt auch Kuchl das Heimspiel gegen Grödig in Angriff. Dass einige Spieler und Trainer Mario Helmlinger dabei den Ex-Club fordern, soll eine Randnotiz bleiben. "Im Viertelfinale geht es um Wichtigeres. Der Landescup ist sehr lukrativ, weil es in der Liga viel schwieriger ist, einen Titel zu gewinnen", weiß Helmlinger, dessen Mannschaft zuletzt mit Siegen über Austria Salzburg und den SAK mächtig Selbstvertrauen getankt hat. Kuchls Trainer traut seiner Elf daher auch gegen den Ex-Bundesligisten die Überraschung zu: "Alles ist möglich. Bei uns ist zuletzt alles nach Plan gelaufen." Und sieht der Kuchler Masterplan auch das Landescup-Finale in Eugendorf vor? "Das ist mehr Wunsch als Plan. Unser Ziel ist aber nicht nur der Finaleinzug."

Quelle: SN

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