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Skibergsteigen

Herrmann mehr als happy mit Weltcup-Platz sechs

Beim Jennerstier sparte sich der nicht ganz fit angetretene Salzburger den abschließenden Sprint. Zuvor hatte er mit Rang sechs aufgezeigt.

Jakob Herrmann genoss seine Weltcupstarts am Jenner.  SN/skimo/andreas renner
Jakob Herrmann genoss seine Weltcupstarts am Jenner.

Nach zwei anstrengenden Rennen an den ersten beiden Wettkampftagen konnten Jakob Herrmann am Sonntag auch das herrliche Wetter und die fein präparierte Strecke nicht zu einem weiteren Start beim Jennerstier verführen. "Es herrscht hier zwar wieder eine Megaatmosphäre und ich würde voll gern dabei sein. Ich habe mich aber in der Früh entschlossen, nicht beim Weltcup-Sprint an den Start zu gehen", erklärte der Werfenwenger seinen kurzfristigen Verzicht. "Nachdem ich die letzte Woche nicht ganz fit war, muss ich mich einfach ein bisschen erholen und auf meinen Körper achten. Die Saison ist noch lange und ich will heuer viel erreichen."

Dass er ein wenig geschwächt in den Weltcup am Jenner gegangen war, hatte sich bereits zum Auftakt im Vertical-Bewerb gezeigt. Nachdem er lange auf Top-10-Kurs gelegen war, hatte es ihm "beim letzten Anstieg zum Ziel den Stecker gezogen" und er rettete sich als Zwölfter ins Ziel.

Besser lief es für den Werfenwenger tags darauf beim Individual-Rennen. Zwar stieg ihm gleich beim ersten Anstieg ein Konkurrent auf den Ski, wodurch sich seine Bindung öffnete, doch kam er schnell wieder in seinen Rhythmus und sicherte sich hinter vier Italienern und Lokalmatador Toni Palzer Platz sechs. "Damit bin ich mehr als happy. Denn Probleme wie einen Sturz hat heute vermutlich jeder gehabt", meinte Herrmann.

Beim abschließenden Weltcup-Sprint begnügte er sich damit, seine heimischen Kollegen anzufeuern. Am besten lief es dabei für Armin Höfl, der als 14. ins Ziel kam. Im Vertical-Bewerb war der Steirer zuvor sogar auf Rang sieben gelandet. Der Salzburger Alexander Brandner-Egger schied im Viertelfinale aus und landete auf Rang 17. Bei den Damen verpasste Theresa Kober aus Parsch als 24. nur knapp den Sprung unter die Top 20.

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