Snowboard

Salzburger Routiniers freuen sich auf ihren Lieblingshang

Für die Snowboarder Claudia Riegler und Andreas Prommegger ist der Heimevent in Bad Gastein jedes Jahr eines der großen Saisonhighlights. Schöne Erinnerungen motivieren die beiden.

Nachdem das Jubiläumsrennen im vergangenen Jahr noch groß gefeiert werden konnte, geht es heuer beim Snowboard-Weltcup in Gastein weit ruhiger zur Sache. Wegen der Coronapandemie war die 21. Auflage des Klassikers bereits abgesagt worden, ehe sich die Veranstalter kurz vor Weihnachten doch noch dazu entschlossen, den Bewerb trotz aller Auflagen durchzuziehen. Allerdings ohne Zuschauer und ohne die vielen kleinen Schmankerl für Fahrer und Fans.

Dass sie heuer bei ihrem Heimrennen auf die lautstarke Unterstützung vom Pistenrand verzichten müssen, schmerzt zwar die Lokalmatadore Andreas Prommegger und Claudia Riegler. Allerdings überwiegt bei den beiden die Erleichterung darüber, dass überhaupt in Bad Gastein gefahren werden kann. "Ich freue mich einfach, dass ich wieder da bin und es die Rennen auch in dieser schwierigen Saison gibt", erklärt Riegler. "Wir sind alle sehr froh, dass wir in Bad Gastein fahren dürfen. Es wäre sehr traurig gewesen, wenn eines der großen Highlights in unserem Kalender nicht hätte stattfinden können", ergänzt Prommegger.

Auf dem Buchebenhang am Fuße des Stubnerkogels haben beide Pongauer bereits gewinnen können. Prommegger feierte 2013 im Alter von 32 Jahren den Premierensieg auf seinem Lieblingshang, Riegler benötigte dafür noch ein paar Jahre länger. Erst 2019, im Alter von 45 Jahren, schaffte es die Flachauerin endlich in Bad Gastein aufs oberste Stockerl. Vor einem Jahr standen die beiden hier sogar gemeinsam auf dem Podest. Im Teambewerb mussten sie sich nur dem favorisierten deutschen Duo Ramona Hofmeister/Stefan Baumeister geschlagen geben.

Mit einem Stockerlplatz spekulieren die Routiniers auch heuer. "Ich habe mir schon den Rennhang angesehen, der richtig genial ausschaut. Was hier alles möglich ist, habe ich vor zwei Jahren mit meinem Sieg gezeigt. Die Erinnerungen daran sind eine zusätzliche Motivation für mich", sagt Riegler, die noch am Samstag mit Platz vier beim Parallelriesentorlauf in Scuol (SUI) eine gehörige Portion Selbstvertrauen getankt hat.

Prommegger wartet als amtierender Weltcupsieger im Parallelslalom noch auf seinen ersten Saisonsieg. Mit einem zweiten Platz beim PGS-Weltcup kurz vor Weihnachten in Carezza (ITA) hat er aber bereits aufgezeigt. "Ich freue mich, dass es jetzt endlich auch mit den ersten Parallelslaloms losgeht. Ich hoffe, dass ich den guten Flow der ersten Rennen mitnehmen kann", betont Prommegger vor dem Slalom am Dienstag (Quali 10 Uhr, Finale 18.40 Uhr) und dem Mixed-Bewerb am Mittwoch (13 Uhr).

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