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Tennis

Salzburgs Nummer eins ortet noch viel Potenzial

Jakob Aichhorn versucht sich im harten Geschäft des Profitennis.

Jakob Aichhorn ist die Nummer zwölf in Österreich. SN/gepa
Jakob Aichhorn ist die Nummer zwölf in Österreich.

Ohne Ausreißer nach oben, aber solide - so darf Jakob Aichhorn sein bisheriges Jahr bilanzieren. Nach seinem ersten Viertelfinale und einigen Achtungserfolgen auf der international drittklassigen ITF-Tour ist der Tennisprofi aus Salzburg auf dem Sprung unter die besten 1000 der ATP-Weltrangliste.

"Vom Potenzial her müsste es schon mehr sein", sind sich der 20-Jährige und Trainer Willi Mandl einig. Doch obwohl Aichhorn die Trainingsleistung nicht immer umsetzen konnte und auch eine technische Veränderung bei der Rückhand erst im Match greifen muss, ist eine Entwicklung zu sehen. Die soll sich künftig vermehrt in den Ergebnissen widerspiegeln. "Ein Turniersieg und die Top 500 sind mein Ziel", will Aichhorn bis 2021 den Sprung von den 15.000- und 25.000-Dollar-Turnieren auf die ATP-Challenger-Tour schaffen.

In Österreich ist Aichhorn, Halbfinalist der Hallen-Staatsmeisterschaft, die Nummer zwölf. Zu verdienen gibt es für den STC-Spieler aber auch an der nationalen Spitze nur "Taschengeld" bei Ranglistenturnieren sowie in der Bundesliga und der Bayern-Liga. Die rund 30.000 Euro, die ein Profijahr in diesen Sphären kostet, finanzieren zum Großteil seine Eltern.

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