Tischtennis

Nach 4:0-Sieg über den Meister musste der UTTC gegen Kapfenberg zittern

Angeführt vom Japaner Koyo Kanamitsu, feierte Salzburg zwei Siege in Folge. Francisco Sanchi behielt im allerletzten Satz die Nerven.

Francisco Sanchi gewann am Sonntag das entscheidende Match im fünften Satz. SN/gepa pictures/ christian moser
Francisco Sanchi gewann am Sonntag das entscheidende Match im fünften Satz.

Nach dem Abgang von Carlo Rossi Richtung 2. deutscher Liga wollte der UTTC heuer gleich mit zwei Japanern im oberen Play-off der 1. Tischtennis-Bundesliga angreifen. Die Coronapandemie machte den Salzburgern allerdings in den ersten Saisonpartien einen Strich durch die Rechnung. Sowohl beim großen Eröffnungsturnier als auch beim Auftakt gegen Kennelbach fehlten die beiden asiatischen Toptalente.

Während Neuzugang Ryoichi Yoshiyama noch immer in Japan weilt und auf seine zweite Impfung wartet, feierte Koyo Kanamitsu am Freitag endlich sein Saisondebüt für den UTTC und führte sein Team mit Zu-null-Siegen im Einzel und Doppel (mit Michael Trink) gleich zu einem 4:0-Erfolg in der Neuauflage des Vorjahrsfinales gegen Wiener Neustadt. "Ein so klarer Sieg gegen den Meister war nicht zu erwarten. Aber Koyo ist extrem stark zurückgekehrt", sagte Obmann Günther Höllbacher.

Etwas schwerer tat sich Kanamitsu am Sonntag beim Heimspiel gegen Kapfenberg. Im Topduell gegen Christoph Simoner lag er schnell mit 0:2 in Sätzen zurück, drehte aber noch mit viel Kampfgeist die Partie. Überhaupt leistete Kapfenberg überraschend starken Widerstand. Da Trink sowohl im Einzel als auch im Doppel mit Kanamitsu verlor, fiel die Entscheidung erst im allerletzten Match. In einer dramatischen Partie setzte sich Francisco Sanchi erst im fünften Satz mit 15:13 durch. "Wir sind heilfroh, dass es mit den Sieg noch geklappt hat", zeigte sich Höllbacher erleichtert.

Spannend machte es auch Kuchl im unteren Play-off. Am Samstag zwangen die Tennengauer Tabellenführer Innsbruck über die volle Distanz, verloren aber letztlich mit 2:4. Tags darauf fiel die Entscheidung im Heimspiel gegen Biesenfeld ebenfalls erst im sechsten Match. Diesmal fixierte Adrian Dillon jedoch mit einem Fünfsatzsieg den 4:2-Erfolg für Kuchl.

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