Triathlon

Lukas Hollaus hofft beim Heim-Comeback auf seine starke Olympia-Form

Beim Ironman in Zell am See helfen dem Niedernsiller Weltmeister Patrick Lange und die Pertl-Brüder.

In Tokio musste sich Lukas Hollaus noch mit Platz 34 begnügen. SN/gepa pictures/ michael meindl
In Tokio musste sich Lukas Hollaus noch mit Platz 34 begnügen.

Vor einem Monat ist Lukas Hollaus noch bei den Olympischen Spielen in Tokio am Start gestanden und hat sich damit einen Lebenstraum erfüllt. Am Sonntag (11 Uhr) will er nun beim Ironman 70.3 in Zell am See/Kaprun erstmals den Sprung aufs Stockerl schaffen. "Seit meiner Rückkehr aus Japan habe ich mich intensiv darauf vorbereitet. Im Vergleich zu Olympia ist die Distanz ja knapp doppelt so lang", erklärt der 34-jährige Niedernsiller.

Die größte Umstellung für ihn war der Umstieg aufs Zeitfahrrad. "An das musste ich mich erst wieder gewöhnen. Aber das Rad habe ich schon länger. Jetzt fühlt es sich schon wieder richtig gut an", erklärt Hollaus. Mit Rat und Tat stand ihm auch der deutsche Ironman-Weltmeister Patrick Lange zur Seite. "Er hat mir sehr wertvolle Tipps gegeben, vor allem, was die Ernährung betrifft", verrät Hollaus. Während des Rennens wird er zudem von seinen Salzburger Triathlon-Kollegen Lukas und Philip Pertl unterstützt. "Sie stehen als Teil meiner Support-Crew an der Strecke."

Der erhoffte Sprung aufs Stockerl wird bei der starken Konkurrenz im Feld dennoch schwer. "Ich setze auf meine gute Form von Tokio. Zudem habe ich hier Heimvorteil und bin auf der abschließenden Laufstrecke sicher einer der Schnellsten", ist Hollaus optimistisch.

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