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Triathlon

Lukas Hollaus lief bei der WM zum 25. Rang

Der Niedernsiller Triathlet zeigte in Hamburg eine starke Leistung und wurde bester Österreicher. Noch fehlt aber ein kleines Stück zur absoluten Weltspitze. Lukas Pertl belegte den 51. Platz. Bruder Philip Pertl tankte zeitgleich in Oberösterreich Selbstvertrauen. Und im Burgenland zeigten über die langen Distanzen Daniel Niederreiter und Peter Müllner auf.

Lukas Hollaus überholte zahlreiche höher eingeschätzte Athleten. SN/sngepa pictures/ mathias mandl
Lukas Hollaus überholte zahlreiche höher eingeschätzte Athleten.

Lukas Hollaus ist am Samstag bei der Sprint-Weltmeisterschaft in Hamburg als 25. ins Ziel gekommen. Nach 50:19 Minuten fehlten dem schnellsten Österreicher 66 Sekunden auf den Goldmedaillengewinner Vincent Luis aus Frankreich. "Ein unglaublich hartes Rennen, die Strecke hat mir alles abverlangt. Mit den Wettkämpfen in Österreich zuletzt ist das nicht zu vergleichen", sagt der Pinzgauer, der nach dem Schwimmen einen Rückstand wettmachen musste. Auf der 19 Kilometer langen Radstrecke im abgeriegelten Stadtpark präsentierte sich der 33-Jährige mit der viertbesten Zeit stark.

Lukas Hollaus fehlen nur Kleinigkeiten zur absoluten Weltspitze

"Da musste ich aber an und teilweise über das Limit gehen", erklärt er. Mit einem soliden 5000-Meter-Lauf ging es von Zwischenrang 40 noch 15 Plätze nach vor. Das Fazit? "Ich bin sehr zufrieden, weil das Niveau einfach sehr hoch ist. Ich weiß, was noch fehlt, um ganz nach vorn zu kommen. Es sind Kleinigkeiten." Die nächste Chance, um sich zu steigern, wartet bereits am Sonntag im Mixed-Teambewerb.

Lukas Pertls Risiko blieb unbelohnt

Trainingskollege Lukas Pertl landete zwei Minuten hinter Hollaus an der 51. Stelle (52:18 Minuten). Der 25-Jährige Gasteiner verlor nach einer starken Schwimmleistung vor allem im Radrennen viel Zeit. "Ich habe alles auf eine Karte gesetzt und dafür gebüßt", erklärt Pertl, der etwas unter den eigenen Erwartungen blieb. "Ein so hartes Rennen habe ich selten erlebt. Alle Starter waren voll geladen."

Philip Pertl tankte Selbstvertrauen

Bruder Philip Pertl gewann zeitgleich auf etwas kleinerer Bühne im oberösterreichischen Steyregg ein Sprint-Einzelrennen. Er zog der Konkurrenz dabei bereits beim Schwimmen davon und baute seinen Vorsprung auf den anderen beiden Disziplinen aus. "Es war schön wieder einmal ganz oben auf dem Stockerl zu stehen", erklärte der Gasteiner.

Auch in Podersdorf glänzten Salzburger

Bei den österreichischen Meisterschaften in Podersdorf (Burgenland) ist der Salzburger Daniel Niederreiter in einer Zeit von 8:04.42 Stunden als viertbester Österreicher zudem zum siebten Gesamtrang im Ironman gelaufen. Der Sieg ging an den Niederösterreicher Michael Weiss, der in der Fabelzeit von 7:36.56 Stunden beinahe eine neue Weltbestzeit aufstellte. Über die Mitteldistanz wurde Peter Müllner als zweitbester Österreicher Gesamtsechster.

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