Triathlon

Philip Pertl sprintet erneut ins Spitzenfeld

Der Pongauer Triathlet tankte mit dem siebenten Platz beim African Cup in Tunesien viel Selbstvertrauen für die anstehende Staatsmeisterschaft über die Sprintdistanz. Sein Bruder Lukas und Lukas Hollaus greifen am Sonntag in Madrid wieder im Weltcup an.

Der Gasteiner Philip Pertl wurde beim African Cup bester Österreicher. SN/pertl
Der Gasteiner Philip Pertl wurde beim African Cup bester Österreicher.

Der Gasteiner Triathlet Philip Pertl hat seine starke Form auch beim zweiten Continental-Cup-Rennen des Jahres über die Sprintdistanz unter Beweis gestellt. Nach dem sechsten Platz beim African Cup in Sharm El Sheikh (Ägypten) Ende März lief der 20-Jährige am Mittwoch im tunesischen Yasmine Hammamet als Siebenter über die Ziellinie. "Ein gutes Rennen. Das gibt wieder gute Punkte für die Weltrangliste", sagt der Heeressportler, der sich im Ranking den Top-200 nähert.

In Tunesien wurde er den Erwartungen gerecht. Der mit Startnummer sieben ins Rennen gegangene Pongauer behauptete sich in einem chaotischen Schwimmen mit starkem Wellengang. "Es ist dementsprechend rundgegangen. Bei den Bojen gab es zudem starke Positionskämpfe, was es nicht unbedingt leichter gemacht hat", erklärt Pertl, der in der zweiten Gruppe auf die Radstrecke gestartet war, dort aber nach drei von fünf Runden zu den Führenden aufschloss.

"Ich bin sogar als Erster vom Rad gestiegen und habe auch einen ziemlich guten Lauf erwischt", berichtet der Athlet des Skinfit Racing Tri Teams, der sich am Ende im Zielsprint um den siebenten Rang durchsetzte - als bester Österreicher. "Das war die perfekte Vorbereitung auf die Staatsmeisterschaft. Dort werde ich jetzt mit einem guten Gefühl hineingehen." Österreichs Meister über 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen wird am 19. Mai in Klosterneuburg ermittelt.

Schon bevor der Gasteiner aber den Staatsmeistertitel ins Visier nehmen kann, gibt es im Hause Pertl doppelten Grund zum Feiern: Philip wird am 8. Mai 21 Jahre alt, Bruder Lukas schon am Freitag 24. Dieser weilt zu seinem Geburtstag aber in Madrid, wo er sich am Sonntag beim hochkarätig besetzten Sprint-Weltcup mit den Weltbesten misst und einen Platz in den Top-20 anpeilt. "Danach feiern wird zusammen", verspricht Philip. Am Start wird in Spanien mit dem Niedernsiller Lukas Hollaus auch das dritte Triathlon-Ass aus der Trainingsgruppe "Abios Pro Squad" von Trainer Anton Kesselbacher sein, um weitere Punkte für das große Ziel Olympische Sommerspiele in Tokio 2020 zu sammeln.

Quelle: SN

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