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Radsport

"Keine Gnade für die Wade" am Glockner

Zehn Hobby-Radfahrer maßen sich mit den Profis der Österreich-Radrundfahrt auf dem Großglockner - unter ihnen waren zwei Salzburger.

Unter dem Motto "Keine Gnade für die Wade " wagten sich zehn österreichische Hobby-Radfahrer im Rahmen der "Ö3-Wecker Glocknerchallenge" am Mittwoch auf den Großglockner. Unter ihnen waren auch zwei Salzburger: Der 26-jährige Markus Hertlein aus Hallein und der 24-jährige Lukas Robl aus der Stadt Salzburg stellten sich der Herausforderung. Ziel war es, gemeinsam schneller zu sein als der 65. Glocknerkönig der Österreich-Rundfahrt.

13 Kilometer bei zehn bis zwölf Prozent Steigung gab es zu bewältigen. Davon fuhr jeder rund 1,3 Kilometer und übergab an den nächsten. Ganz reibungslos verlief die Übergabe nicht überall, es gab sogar einen Sturz.

Lukas Robl, der in der Freizeit auch an Triathlon-Wettkämpfen teilnimmt und Belastung am Rad gewöhnt ist, wurde von der körperlichen Anstrengung überrascht: "Ich hätte nie gedacht, dass man sich in fünf Minuten auf so einer kurzen Strecke so verausgaben kann." Der 33-jährige Belgier Ben Hermans bezwang den Glockner mit der zweitschnellsten je gestoppten Zeit.

Ob auch er die gesamte Strecke einmal allein so schnell bewältigen möchte? Hertlein: "Es ist ein echt geiles Gefühl, mit einer solchen Geschwindigkeit da hinaufzufahren. Das alles komplett durchzufahren, das ist aber nochmal ein anderes Niveau." Trotz der intensiven Belastung war es aber eine tolle Erfahrung für die beiden. Obwohl am Ende in 48 Minuten und 16 Sekunden etwas mehr als zwei Minuten auf den diesjährigen Glocknerkönig fehlten, war Robl sehr zufrieden: "Die Zeit war gut." Stimmt: Die Ö3-Radler markierten die achtschnellste Auffahrtszeit in der Geschichte der Rundfahrt.

Quelle: SN

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