Regionalsport

Vom Fanprojekt zur Taekwondo-Hochburg

Oberndorf glänzte zum Club-Jubiläum bei der Heim-Staatsmeisterschaft.

 Aleksandar Radojkovic (r.) machte mit seinem Gegner kurzen Prozess.  SN/tv oberndorf
Aleksandar Radojkovic (r.) machte mit seinem Gegner kurzen Prozess.

Ein gewisser Vaterstolz war Kuno Hufnagl anzumerken, als er am Wochenende die Taekwondo-Staatsmeisterschaften in Oberndorf vom Mattenrand aus verfolgte. Gemeinsam mit Kumpel Reinhard Vogl hatte er die koreanische Kampfkunst vor 30 Jahren in die Grenzstadt gebracht.

Was als schief beäugtes Projekt zweier Kung-Fu-Film-Fans begann, hat sich mittlerweile zu einer der Taekwondo-Hochburgen Österreichs mit eigenem Bundesleistungszentrum entwickelt. Bei der Staatsmeisterschaft zum 30. Geburtstag des Clubs, die Oberndorfs Stadthalle mit Hunderten Athleten und mitfiebernden Zuschauern füllte, wagten sich gleich 29 Lokalmatadore auf die Matte und räumten insgesamt zwölf Medaillen ab. Damit landete der Club auf Platz zwei der Mannschaftswertung und war die Nummer eins im Nachwuchs.

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