Regionalsport

Vor den Heimrennen ist die Form zurück

Claudia Riegler und Andreas Prommegger fahren in der olympischen Disziplin ihr erstes Top-8-Ergebnis ein. Nun steigt der Klassiker in Gastein.

Ein jeweils 16. Platz war bisher das beste Riesentorlauf-Ergebnis von Claudia Riegler und Andreas Prommegger in der aktuellen Weltcupsaison der Parallelboarder. In Scuol, dem vierten Rennen in der olympischen Disziplin, haben sich die Salzburger Routiniers nun dem Podest genähert - rechtzeitig vor den Heimrennen in Bad Gastein und auf der Simonhöhe sowie im Hinblick auf die Olympischen Spiele.

"Ich habe mir im Riesentorlauf sehr schwergetan. Selbstvertrauen und Set-up waren nicht optimal. Es ist natürlich noch nicht das Ergebnis, das ich mir wünsche und wo ich auch hingehöre, aber es ist auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung. Auch was die Olympiaqualifikation betrifft", sagt Prommegger nach Platz sieben in der Schweiz. Da bisher noch keiner seiner Teamkollegen einen Podestplatz einfahren konnte, hat sich der 41-jährige St. Johanner nun vor der Simonhöhe am Freitag, dem letzten Rennen vor Peking, in eine gute Ausgangsposition gebracht. Und er hat wohl auch den Bonus seines Slalomsiegs von Bannoye im Dezember auf seiner Seite.

Da kommt auch der Heimklassiker am Dienstag in Bad Gastein (Flutlichtfinale ab 18.40 Uhr/live ORF 1) zur rechten Zeit, obwohl Prommegger noch mit den körperlichen Folgen eines Trainingssturzes kämpft. "Aber bis Dienstag wird das wieder passen", sagt der 20-fache Weltcupsieger.

Auch Claudia Riegler, für die die Olympiasaison mit zwei 16. Plätzen und zwei verpassten Rennen noch nicht nach Wunsch verlaufen war, setzte in Scuol ein Ausrufezeichen. Vor allem mit der Bestzeit in der Qualifikation zeigte die 48-Jährige aus Flachau, dass sie immer noch zu den Schnellsten gehört. "Das war ein guter Start ins 2022er", sagte Riegler zum Einzug ins Viertelfinale und Gesamtrang fünf.

Am Samstag ging es direkt von der Schweiz nach Gastein. Am Sonntag stand Regeneration auf dem Programm, am Montag folgen noch Trainingsläufe. Sowohl Prommegger (2013) als auch Riegler (2019) haben schon einen Sieg beim Slalomklassiker auf der Bucheben zu Buche stehen, zudem im Vorjahr den Mixed-Teambewerb gewonnen. Der folgt am Mittwoch.

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