Regionalsport

Walkner will auch ohne letztes Risiko aufs Podest

Beim WM-Finale fehlen Kuchler nur sechs Sekunden auf Platz eins.

Matthias Walkner gibt im Sand wieder Vollgas. SN/walkner/rally zone
Matthias Walkner gibt im Sand wieder Vollgas.

Als frischgebackener Weltmeister kann Matthias Walkner beim letzten Stopp der Cross-Country-Rallye-WM mit leicht gedrosseltem Risiko fahren. Viel Zeit hat ihn das bislang aber nicht gekostet, denn nach dem Prolog und der ersten Etappe liegt der Kuchler bei der Abu Dhabi Desert Challenge auf Rang zwei der Gesamtwertung.

"Auch wenn ich sicher nicht alles riskiere, bin ich so viel Rennfahrer, dass ich auch das letzte Rennen auf dem Podium beenden will", erklärt Walkner. "Zudem ist die Abu Dhabi Desert Challenge eines meiner Lieblingsrennen. Wir haben ein super Hotel mitten in der Wüste, 150 Kilometer von Abu-Dhabi-Stadt entfernt, und auch die Etappen in den Dünen der Rub-al-Chali-Wüste sind sehr lässig."

Schon beim Prolog am Samstag ließ der Dakar-Gewinner von 2018 die gesamte Konkurrenz hinter sich. Damit durfte er einen Tag später als Letzter der Profiklasse in die 282 km lange Eröffnungsetappe starten und hatte so seine stärksten Gegner gut im Blick. "Ich hatte viele Spuren, an denen ich mich orientieren konnte. Dadurch war das Tempo aber auch ziemlich am Limit. Beim Tankstopp konnte ich dann die Zeiten sehen und dass Ross Branch über eine Minute vor mir liegt", berichtet der KTM-Pilot. Danach habe er versucht, noch mehr zu pushen. "Das hat gut funktioniert, auch wenn ich einige Schrecksekunden hatte. Das ist aber relativ normal bei so einer Wüstenrallye mit schlechten Kontrasten und grellen Lichtverhältnissen." Letztlich konnte er den Rückstand auf den vor ihm liegenden Yamaha-Fahrer bis auf sechs Sekunden minimieren. "Mein Hauptziel ist jetzt, die kommenden Tage zu genießen und keinen dummen Fehler zu machen", betont Walkner.

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