Wasserball

Nach hartem Kampf Vizemeister: Paris Lodron Salzburg unterlag erneut knapp

Die Salzburger forderten den Titelfavoriten aus Wien auch im zweiten Spiel der Finalserie voll. Doch wie tags zuvor in Rif war der ASV auch am Samstag in der Südstadt um einen Treffer besser. Die Wiener sind damit Staatsmeister.

Salzburg-Flügel Raydel Martinez (weiße Badehaube) scheiterte mit seinen Abschlüssen mehrmals knapp. SN/fmt-pictures
Salzburg-Flügel Raydel Martinez (weiße Badehaube) scheiterte mit seinen Abschlüssen mehrmals knapp.

Viel hat nicht gefehlt, um ein Entscheidungsspiel um die Trophäe für den österreichischen Wasserball-Meister zu erzwingen. Doch nach der 12:13-Heimniederlage im Auftaktspiel der Best-of-Three-Finalserie konnte Paris Lodron Salzburg das Ruder am Samstagnachmittag auswärts nicht herumreißen. Die Gäste mussten sich in der Südstadt in einem neuerlich intensiven Duell mit 5:6 (2:4, 0:0, 2:0, 1:2) geschlagen geben. "Heute sind wir enttäuscht, aber morgen schon werden wir stolz sein", sagte Sportchef Christian Stickler auf der Busfahrt nach Hause. "Die Spieler haben alles gegeben und sind völlig fertig."

Spielertrainer Szrgyán Zsivánovity (Nummer neun) und sein Team spielten stark. SN/fmt-pictures
Spielertrainer Szrgyán Zsivánovity (Nummer neun) und sein Team spielten stark.

Paris Lodron Salzburg drehte das Spiel...

Begonnen hatte das zweite Finalspiel denkbar ungünstig für die Salzburger. Die Wiener führten durch zwei Kontertore rasch mit 2:0. Die Gäste fanden danach zwar ins Spiel und verkürzten zwei Mal. Doch wirklich in Bedrängnis ließen sich die ASV-Athleten um den Ex-Salzburger Matej Jakovljevic erst in der zweiten Halbzeit bringen. Nach einem torlosen zweiten Viertel, in dem beide Teams sehr hektisch agierten und viele Fehler unterliefen, kämpfte sich Salzburg heran. "Wir haben die Wiener dann eigentlich an die Wand geschwommen", sagte Stickler.

Aus der Traum... SN/fmt-pictures
Aus der Traum...

... und verlor am Ende auch im zweiten Duell knapp

Unter anderem dank einer starken Leistung von Tormann Salkan Samardzic glichen die Außenseiter noch vor dem Schlussabschnitt auf 4:4 aus. Der Führungstreffer zum 5:4 reichte in diesem dann aber nicht zum Sieg. Das Spiel kippte ein letztes Mal in Richtung Wien. Die Entscheidung fiel aus einem großartigen Abschluss aus der Drehung. Paris Lodron konnte nicht mehr kontern und ist damit nach einer langen, schwierigen Saison Vizemeister. "Es war arschknapp, aber Gratulation an Wien. Wenn man ein zweites Mal mit einem Tor Unterschied gewinnt, ist das wohl kein Zufall mehr", sagte Stickler.

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