Wasserball

Paris Lodron Salzburg visiert mit Debütant und zweitem Coach Finale an

Die lange Coronapause der Wasserballer endet am Freitag. Vor dem Halbfinale gegen den WBC Tirol ist die Zuversicht groß - aus mehreren Gründen.

Christian Stickler (links) steht diesmal als Trainer am Beckenrand. SN/krugfoto/Krug Daniel sen.
Christian Stickler (links) steht diesmal als Trainer am Beckenrand.

Nach acht spielfreien Monaten wird am Freitag die Wasserball-Bundesliga fortgesetzt. Im ersten Halbfinale empfängt Paris Lodron Salzburg in Rif (19 Uhr) den WBC Tirol. Beide Teams, die sich zuletzt Anfang Dezember 2019 gegenüberstanden, sind nach negativen Coronatests bereit für die Geisterspiele. "Die Westderbys sind immer knapp. Wir haben aber eine starke Truppe", sagt Vorstandsmitglied Roland Kreil.

Trainings stimmen zuversichtlich

Seit dem Sommer wird drei Mal pro Woche trainiert, wenn auch unter erschwerten Bedingungen wie Mindestabständen. Personell kann man aus dem Vollen schöpfen. Um auch den Wiener Mitspielern wie Konstantin Barta Trainingszeit mit dem Team zu ermöglichen, schoben die Salzburger zuletzt auch am Wochenende Trainings ein. "Wir haben wirklich gut trainiert. Ich bin gespannt, ob das bei den Tirolern auch so war", erklärt Kreil.

Martinez feiert Ligadebüt

Große Hoffnungen setzen die Salzburger auf den Kubaner Raydel Martinez, der endlich sein Ligadebüt feiert. Seit September ist er wieder in Österreich. Da er in der Nähe von Innsbruck lebt, wird das Duell mit den Tirolern ein halbes Heimspiel. "Wir hoffen, dass er bei uns voll einschlägt", sagt Kreil über den Topspieler, der sich schon 2019 Paris Lodron angeschlossen hatte.

Stickler unterstützt als Coach

Im Play-off unterstützt zudem Christian Stickler Spielertrainer Szrgyán Zsivánovity am Beckenrand. "Das ist wichtig, um die Wechsel und taktische Dinge zu koordinieren", erklärt Kreil. Das Rückspiel findet am Samstag in Innsbruck statt. Ist ein Entscheidungsspiel nötig, folgt dieses tags darauf an gleicher Stelle.

Im zweiten Halbfinale trifft der Tabellenerste ASV Wien auf die viertplatzierte SG Innsbruck/Dornbirn, wobei das Team aus der Hauptstadt klar zu favorisieren ist.

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